TTC Zugbrücke Grenzau verlängert mit Martin Allegro
Der TTC Zugbrücke Grenzau setzt weiter auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Martin Allegro verlängert. Der Belgier war erst im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten TSV Bad Königshofen in den Westerwald gewechselt und bleibt nun auch über die aktuelle Spielzeit hinaus ein wichtiger Bestandteil der Grenzauer Mannschaft.
Nach einer herausfordernden Saison, in der der TTC bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen musste, setzt der Verein bewusst auf Stabilität – und auf einen Spieler, der sich sportlich wie menschlich schnell integriert hat. „Martin hat sich in seiner ersten Saison hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt – sowohl sportlich als auch menschlich. Gerade in schwierigen Phasen hat er wichtige Impulse gesetzt“, betont der TTC-Vorsitzende Olaf Gstettner. „Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial in der kommenden Saison noch stärker ausschöpfen wird.“
Auch TTC-Manager Markus Ströher unterstreicht die Bedeutung der Verlängerung: „Martin war insbesondere im Doppel ein absoluter Stabilitätsfaktor. Darüber hinaus hat er im Einzel trotz seiner Bilanz von 3:9 viele enge und hochklassige Matches gezeigt. Diese Entwicklung wollen wir gemeinsam weiter vorantreiben.“
Allegro selbst blickt sehr positiv auf seine erste Zeit im Westerwald zurück – und sieht noch viel Entwicklungspotenzial: „Ich habe mich entschieden, in Grenzau zu bleiben, weil es sich für mich immer mehr wie ein zweites Zuhause anfühlt. Wir haben eine sehr schwierige Saison erlebt und mussten hart kämpfen, um in der Liga zu bleiben – aber wir haben es gemeinsam als Team geschafft. Diese Erfahrung hat etwas Besonderes geschaffen, und ich freue mich sehr darauf, diesen Weg in der kommenden Saison weiterzugehen.“
Seine persönliche Entwicklung sieht der Belgier im Kontext der gesamten Mannschaft: „Ich denke, meine Saison spiegelt die Reise des Teams ganz gut wider. Wir hatten einen schwierigen Start, aber wir haben in der zweiten Hälfte viel Charakter gezeigt und stark abgeschlossen. Natürlich wollte ich persönlich mehr Siege im Einzel holen, aber ich konnte einige Matches auf hohem Niveau spielen und im Doppel Stabilität bringen.“
Gleichzeitig richtet Allegro den Blick nach vorne:
„Insgesamt bin ich zufrieden, aber noch wichtiger ist: Ich spüre, dass noch mehr möglich ist – sowohl bei mir als auch im Team.“ Besonders beeindruckt zeigt sich der 29-Jährige vom Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft:
„Was mich an diesem Team wirklich stolz macht, ist der Umgang mit schwierigen Situationen. Gerade dann zeigt sich der wahre Charakter – und davon hatten wir in dieser Saison viele. Aber anstatt daran zu zerbrechen, sind wir noch enger zusammengerückt. Dieser Teamgeist war ein entscheidender Faktor dafür, dass wir in der Bundesliga geblieben sind.“
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil














