TTC will Siegesserie in Fulda ausbauen
Nach zuletzt drei Siegen in Folge hat sich der TTC Zugbrücke Grenzau fürs Erste von den Abstiegsplätzen der Tischtennis-Bundesliga verabschiedet. Nun sind die Westerwälder auswärts beim TTC RS Fulda-Maberzell gefordert und möchten dort nachlegen. Die Partie beginnt am Montag, den 23. März um 19 Uhr.
Manager Markus Ströher war die Erleichterung nach den Siegen in der doppelten Heimspiel-Woche der Grenzauer Mannschaft merklich anzusehen. Erschöpft, aber glücklich, ließ er sich nach dem verwandelten Matchball von Feng Yi-Hsin am Mittwochabend gegen Bad Homburg in seinen Stuhl fallen und musste kurz durchatmen. Der Grund dafür: Schon am Montag konnte das Team um Cheftrainer Bobo Grujic einen immens wichtigen Sieg gegen Dortmund einfahren, der Erfolg im vorher angepriesenen “4-Punkte-Spiel” gegen Homburg rundete die erfolgreiche Woche zusätzlich perfekt ab.
Schon kurz darauf mahnte Ströher jedoch: “Entschieden ist noch nichts.” Was er damit meint, wird mit einem Blick auf die aktuelle Tabelle klar: Grenzau steht nun (mit einem Spiel Vorsprung und 14 Punkten) auf Platz 9, gefolgt von Bad Homburg (12 Punkte), Bad Königshofen (10) und Grünwettersbach (8) bei noch vier ausstehenden Spieltagen für die Konkurrenz. Die Ausgangssituation im Abstiegskampf liest sich also gut, wirklich sicher wären die Brexbachtaler vermutlich jedoch erst mit einem Sieg im kommenden Auswärtsspiel beim TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Gegen das Team um Starspieler Dimitrij Ovtcharov konnten die Grenzauer das Hinspiel überraschend 3:2 gewinnen. “Gegen Fulda zeigen wir eigentlich immer gute Leistungen”, so Cheftrainer Grujic, wohl wissend, dass das gegnerische Team hochkarätig besetzt ist. Neben Ovtcharov sind Jonathan Groth, Ruwen Filus, Fanbo Meng und Kao Cheng-Jui Teil des Kaders der Hessen.
Im Hinspiel war es vor allem Grenzaus scheidender Antispin-Spieler Luka Mladenovic, der Ovtcharov schwer zu schaffen machte und ihn sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Martin Allegro besiegen konnte. “Wir gehen mit einer etwas entspannteren Hintergrundlage in die kommenden Spiele, die Konzentration bleibt aber so hoch wie bisher”, versprach Grujic. “Wenn wir weiterhin als Team auftreten, werden wir es jedem Gegner sehr schwer machen”.
Foto: Wolfgang Bauer
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