20.10.2026
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Rekordmeister zu Gast: Grenzau empfängt Düsseldorf

Nach sechs Spieltagen wartet auf den TTC Zugbrücke Grenzau eine der größten Herausforderungen der bisherigen Saison. Am Montag, 9. November, empfängt der TTC um 19 Uhr Rekordmeister Borussia Düsseldorf in der Zugbrückenhalle.

Die Rollen scheinen auf den ersten Blick klar verteilt. Düsseldorf führt die Tabelle mit sechs Siegen aus sechs Spielen und 12:0 Punkten an. Dabei spricht nicht nur die makellose Mannschaftsbilanz für die enorme Stärke des Rekordmeisters: In 21 bislang ausgetragenen Einzeln gingen lediglich drei Partien verloren. Insgesamt steht Düsseldorf bei einem Spielverhältnis von 18:3. Grenzau liegt nach sechs Begegnungen mit drei Siegen und drei Niederlagen sowie 6:6 Punkten auf Rang sechs.

Düsseldorf hat seine bisherigen Aufgaben ausgesprochen souverän gelöst. Besonders beeindruckend ist die individuelle Bilanz der Düsseldorfer Spitzenspieler. Fan Zhendong führt die TTBL-Spielerrangliste mit sieben Siegen aus sieben Einzeln an. Auch Dang Qiu ist nach vier Einsätzen noch ungeschlagen. Anton Källberg steht bei 3:1 Siegen, Yongyin Li bei 2:0. Kanak Jha weist aktuell eine ausgeglichene Bilanz von 2:2 auf. Der Kader des Rekordmeisters besteht aus Fan Zhendong, Dang Qiu, Anton Källberg, Kanak Jha und Yongyin Li. Trainiert wird die Mannschaft von Danny Heister.

Grenzau kann dennoch selbstbewusst in die Begegnung gehen. Nach einem wechselhaften Saisonstart mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen folgten zuletzt zwei ganz wichtige 3:2-Erfolge gegen Bad Königshofen und beim ASC Grünwettersbach. Beide Male überzeugte Liam Pitchford mit jeweils zwei Einzelpunkten, beide Male sicherten Martin Allegro und Maciej Kubik den Sieg im entscheidenden Doppel. Pitchford steht damit aktuell bei einer makellosen Bilanz von 4:0 Siegen und gehört ebenfalls zur Spitzengruppe der Liga.

„Düsseldorf ist natürlich eine Mannschaft, gegen die du grundsätzlich erst einmal Außenseiter bist“, sagt TTC-Manager Markus Ströher. „Sechs Spiele, sechs Siege und gerade einmal drei verlorene Einzel sprechen eine sehr deutliche Sprache. Aber genau solche Spiele sind auch das Salz in der Suppe. Wir spielen zu Hause, wir haben zuletzt zweimal gezeigt, dass wir auch enge Situationen für uns entscheiden können, und wir wollen Düsseldorf natürlich so lange wie möglich fordern. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen und die Halle hinter uns haben, dann wollen wir schauen, was möglich ist.“

Die Ausgangslage ist damit klar: Der ungeschlagene Tabellenführer reist als Favorit an, Grenzau kann befreit aufspielen und will dem Rekordmeister vor heimischem Publikum alles abverlangen. Für die Zuschauer in der Zugbrückenhalle bietet die Partie damit beste Voraussetzungen für einen besonderen Bundesliga-Abend.

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Redaktion: Tom Neumann
Foto: Jörg Fuhrmann

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