Grenzau bietet Fulda großen Kampf im Pokal
Der TTC Zugbrücke bringt mit einer deutlichen Leistungssteigerung den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell an den Rande einer Pokalniederlage, muss sich am Ende nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Einen Tag nach dem schwachen 0:3 gegen Saarbrücken in der Tischtennis-Bundesliga zeigten sich die Westerwälder deutlich verbessert, auch wenn es am Ende nicht zur Überraschung gereicht hat.
„Ein tolles Spiel unserer Mannschaft, wenn auch leider ohne Happy-End“, sagte TTC-Manager Markus Ströher nach dem starken Auftritt am Montagabend in Hessen. Einen Abend zuvor hatte sich Ströher noch sehr enttäuscht gezeigt, nachdem Grenzau in der Bundesliga gegen Saarbrücken lediglich einen Satz in drei Einzeln gewinnen konnte. „Die Leistung von Montagabend in Fulda macht Mut, ich hoffe, dass wir so auch die letzten beiden Spiele der Hinrunde auftreten können.“
Das erste Einzel des Pokal-Viertelfinals in Fulda war noch eine klare Sache, Maciej Kubik hatte gegen Jonathan Groth lediglich im hart umkämpften zweiten Satz eine Chance, ansonsten musste er sich klar geschlagen geben (7:11, 11:13, 2:11). Doch als die Gastgeber mit einer 2:0-Führung zur Pause rechneten - Dimitrij Ovtcharov lag gegen Feng Yi-Hsin bereits mit 2:0-Sätzen vorne (11:8, 12:10) - drehte der junge Taiwanese mit einer beeindrucken Leistung das Spiel. Feng holte sich die nächsten drei Sätze mit 11:7, 11:7 und 11:8 - und besorgte damit so wichtigen Ausgleich zur Pause.
Wie immer sollte auch dieses Mal das dritte Einzel eine Schlüsselrolle einnehmen - und auch hier war Grenzau lange Zeit bei der Musik. Samuel Walker kam nach Satzführung und Satzrückstand (11:7, 6:11, 8:11) noch einmal ins Spiel, glich mit einem 11:7 aus, bis im letzten Satz dann aber leider komplett der Faden riss (2:11). Die erneute Führung glich einmal mehr Feng Yi-Hsin aus, der auch das Duell der beiden Einser gegen Jonathan Groth nach großem Kampf für sich entscheiden konnte (11:9, 7:11, 12:10, 8:11, 11:6).
In finalen Doppel war dann aber Endstation im Pokal für Grenzau: Ovtcharov und Meng ließen das TTC-Duo Martin Allegro und Samuel Walker nie ins Spiel kommen und machten mit 11:4, 11:6 und 11:8 den Einzug in das Final Four für Fulda perfekt. Schade für die Westerwälder, deren Leistung an diesem Abend nicht belohnt wurde. Was bleibt, ist die Hoffnung - nicht nur von TTC-Manager Markus Ströher - dass man eine solche Leistung in diesem Jahr nicht zum letzten Mal gesehen hat.
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell - TTC Zugbrücke Grenzau
Jonathan Groth - Maciej Kubik: 11:7, 13:11, 11:2
Dimitrij Ovtcharov - Feng Yi-Hsin: 11:8, 12:10, 7:11, 7:11, 8:11
Fanbo Meng - Sam Walker: 7:11, 11:6, 11:8, 7:11, 11:2
Jonathan Groth - Feng Yi-Hsin: 9:11, 11:7, 10:12, 11:8, 6:11
Ovtcharov/Meng - Allegro/Walker: 11:4, 11:6, 11:9
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil
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