14.01.2026
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Rückschlag für Grenzau: Klare Niederlage gegen Ochsenhausen

Das neue Jahr in der Tischtennis-Bundesliga startet für den TTC Zugbrücke Grenzau mit einer Enttäuschung: die Westerwälder verlieren das Heimspiel gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen klar mit 0:3. Die Gäste, die nicht in Bestbesetzung in der Zugbrückenhalle angetreten waren, sicherten sich damit wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs, während Grenzau eine Chance vertan hat, sich im Tabellenkeller weiter Luft zu verschaffen.

Schon das erste Einzel lief so gar nicht nach Plan für die Gastgeber: Feng Yi-Hsin gegen den bisher noch sieglosen Leonardo Iizuka als Favoriten zu sehen war keinesfalls zu positiv gedacht für den TTC, doch Grenzaus Nummer eins konnte lediglich den hart umkämpften ersten Satz für sich entscheiden (12:10). Danach war er gegen einen stark aufspielenden Iizuka tatsächlich chancenlos, kam nie wieder in Schlagdistanz (6:11, 5:11, 3:11) und musste seinen Gegenüber zur wichtigen Führung gratulieren.

Die bauten die Gäste auch im zweiten Einzel aus - wobei es auch hier zunächst gut für den TTC lief. Luka Mladenovic hatte den ersten Satz gegen Iulian Chirita mit 11:6 gewonnen und lag auch im zweiten Durchgang mit 6:2 in Führung. Doch dann kam Ochsenhausens Nummer eins an diesem Abend immer besser ins Spiel. Der Satz mit noch mit 11:7 an Chirita, der das Spiel von Mladenovic damit entschlüsselt hatte. 11:5 und 11:6 hießen die weiteren Satzergebnisse, Ochsenhausen führte zur Pause mit 2:0.

Dennoch gab es im Grenzauer Lager die Hoffnung, dass hier noch nichts verloren sei. Doch dafür brauchte es einen Sieg von Maciej Kubik gegen Andreas Levenko. Immerhin war Kubik der einzige Spieler, der es an diesem Abend schaffte, seinen Gegner in einen fünften Satz zu zwingen - doch der erhoffte Einzelsieg blieb auch hier aus. Mit 11:4, 9:11, 11:4, 5:11 und 11:8 setzte sich Levenko durch. Es war der dritte verdiente Sieg an diesem Abend für die Gäste, die damit einen ungefährdeten 3:0-Erfolg im Brexbachtal einfuhren.

„Eine ganz bittere Niederlage“, sagte TTC-Manager Markus Ströher. „Wir hatten auf unsere Chance gehofft, zumal Ochsenhausen ohne Togami gespielt hat. Man muss dem Gegner aber bescheinigen, dass sie das sehr konsequent und ohne viele Fehler gespielt haben. Schade, dass Maciej uns am Ende nicht noch einmal ins Spiel bringen konnte bei einer 6:3-Führung im fünften Satz, aber ihm ist da ganz sicher kein Vorwurf zu machen. Wir müssen nach vorne blicken. Im Prinzip ist nichts passiert. Wir haben gegen ein Team auf einem Play-off-Platz verloren und unser ganzer Fokus gilt nun dem Spiel am Samstag in Bad Königshofen.“

TTC Zugbrücke Grenzau - TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

Feng Yi-Hsin - Leonardo Iizuka 12:10, 6:11, 5:11, 3:11
Luka Mladenovic - Iulian Chirita 11:6, 7:11, 5:11, 6:11
Maciej Kubik - Andreas Levenko 4:11, 11:9, 4:11, 11:5, 8:11

Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil

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