26.01.2021
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Grenzau muss sich in Mühlhausen geschlagen geben

Klare Niederlage für den TTC Zugbrücke Grenzau in der Tischtennis-Bundesliga: Die Westerwälder verloren das Auswärtsspiel beim Post SV Mühlhausen deutlich mit 0:3. Die Gäste konnten lediglich einen Satz gewinnen.

„Eine bittere Niederlage, vor allem in dieser Deutlichkeit“, sagte Cheftrainer Colin Heow, der keinen Hehl daraus machte, dass man sich bei der Aufstellung eine andere Konstellation erhofft hatte. „Wir waren uns ziemlich sicher, dass Daniel Habesohn als derzeit konstantester Spieler an Position eins aufläuft.“

Doch Mühlhausen hatte einen anderem Gameplan, stellte Ovidio Ionescu an Position eins auf. Der bekam es mit Aleksandar Karakasevoic zu tun - und dominierte die Partie über alle drei Sätze. Ionescu setzte sich mit 11:7, 11:6 und 11:7 durch, brachte Mühlhausen damit in Führung. „Kara hat heute nicht gut ins Spiel gefunden“, sagte Heow.

Die Führung wusste Daniel Habesohn in seinem Einzel gegen Cristian Pletea auszubauen. „Cristian hatte es natürlich auch nicht einfach“, sso Heow. „Wobei man sagen muss, dass er es wirklich gut gemacht hat.“ In den entscheidenen Phasen konnte Habesohn mit seiner Routine punkten, Mühlhausen Spitzenspieler setzte sich mit 11:8, 12:10 und 15:13 durch.

Der einzige Grenzauer Satzgewinn ging am Dienstagabend auf das Konto von Robin Devos, der in seinem Einzel gegen Steffen Mengel den zweiten Durchgang mit 11:9 für sich entscheiden konnte. In der Summe war das aber zu wenig, um das Duell der beiden Dreier zu gewinnen. Mengel setzte sich in vier Sätzen durch (11:7, 9:11, 11:8, 11:6) und machte Mühlhausens 3:0-Sieg perfekt.

Post SV Mühlhausen - TTC Zugbrücke Grenzau 3:0

Ovidiu Ionescu - Aleksandar Karakasevic 11:7, 11:6, 11:7
Daniel Habesohn - Cristian Pletea 11:8, 12:10, 15:13
Steffen Mengel - Robin Devos 11:7, 9:11, 11:8, 11:6

Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil

 

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