Mit Bad Königshofen kommt Überraschungsteam nach Grenzau
Der Blick auf die Tabelle dürfte dem TSV Bad Königshofen derzeit viel Freude bereiten. Der Tabellendritte hat im bisherigen Saisonverlauf erst vier Spiele verloren und ist punktgleich mit dem Ersten Ochsenhausen und dem Zweiten aus Düsseldorf (22:8). Der TTC Zugbrücke Grenzau darf sich also auf ein Duell mit einem der Topteams der Liga freuen – und das in der heimischen Zugbrückenhalle. Die Partie am Sonntag, 16. Februar, beginnt um 13 Uhr.
„Vor der bisherigen Leistung von Bad Königshofen kann man nur den Hut ziehen“, sagt TTC-Manager Markus Ströher, dessen Team aber dennoch feststellen darf: eine der vier Niederlagen hat der TSV gegen Grenzau kassiert. Das Hinspiel in Bad Königshofen ging mit 3:2 an den TTC. „Natürlich würden wir daran gerne anknüpfen und den Erfolg wiederholen“, sagt Ströher. „Wir wissen aber auch, dass der TSV große Lust hat, sich für diese Niederlage zu revanchieren.“
Der Erfolg der Gäste kommt nicht von ungefähr. Die Mannschaft ist ausgeglichen besetzt, die Spieler sind in der Lage, konstant ein hohes Leistungsniveau abzurufen. Jin Ueda ist mit 15 Siegen und 8 Niederlagen derzeit der sechstbeste Spieler der Tischtennis-Bundesliga. Bastian Steger konnte ebenfalls schon viele wertvolle Einzelsiege einfahren (9:8). Aber auch Filip Zeljko (8:9) hat großen Anteil am bisherigen Erfolg. Martin Allegro, der zur neuen Saison nach Grenzau wechseln wird, steht derzeit bei einer Bilanz von 2:3. Wenn die „schwächste“ Bilanz bei -1 liegt, dann sagt das schon sehr viel über die Leistungsfähigkeit des Teams aus Bad Königshofen aus.
Die Mannschaft reist mit einer Bilanz von fünf Siegen in Serie in den Westerwald. „Die haben einen extrem guten Lauf“, weiß Markus Ströher. „Aber Bad Königshofen war auch vor dem Hinspiel sehr gut in Form. Lassen wir uns mal überraschen, was dieses Mal möglich ist für uns.“ Beim 3:2-Erfolg Ende Oktober hatte Maciej Kubik zwei Einzelsiege eingefahren und das Doppel mit Feng Yi-Hsin und Sam Walker den Sack zugemacht.
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil














