Grenzau will Aufwärtstrend in Bremen fortsetzen
Diese beiden Siege haben unglaublich gut getan – doch die Arbeit ist noch lange nicht getan. Der TTC Zugbrücke Grenzau steht nach zwei Siegen in Serie in der Tischtennis-Bundesliga vor der nächsten großen Herausforderung. Die Westerwälder sind am Sonntag um 15 Uhr beim SV Werder Bremen zu Gast.
3:0 gegen Bad Königshofen, 3:0 gegen Bergneustadt – mit zwei, vor allem in der Deutlichkeit überraschenden Siegen hat sich Grenzau erstmals seit dem 7. Spieltag wieder von den Abstiegsrängen in der TTBL verabschiedet. Das Team von Cheftrainer Slobodan Grujic rückte auf den 10. Tabellenplatz vor, punktgleich mit dem Elften Grünwettersbach. Aber der Klassenverbleib ist kein Sprint, noch sind sieben Spiele zu spielen und damit 14 Punkte zu vergeben.
Die nächsten beiden, um die sich der TTC bewirbt, werden am Sonntag in Bremen verteilt. Der SV ist genau einen Sieg und damit zwei Zähler besser als Grenzau und steht auf Tabellenplatz neun. „Eine schwere Aufgabe, auch wenn wir im Ranking nicht weit voneinander entfernt sind und auch das Hinspiel gewonnen haben“, sagt Manager Markus Ströher. „In dem Spiel fehlte allerdings Kirill Gerassimenko.“
Der ehemalige Grenzauer punktete am vergangenen Wochenende zweifach beim 3:1-Sieg der Bremer in Bad Homburg. Es war – nach einem 3:0 gegen Bad Königshofen – bereits der zweite Sieg der Werderaner in der Rückrunde. Die Gastgeber haben in diesem Jahr bisher lediglich gegen die beiden Topteams aus Saarbrücken und Düsseldorf verloren.
Erfolgreichster Spieler bei den Norddeutschen ist der Schwede Mattias Falck mit 16 Siegen und 10 Niederlagen. Gerassimenko, der erkrankt nicht alle Spiele absolvieren konnte, kommt auf eine Bilanz von 8:6. Der ebenfalls früher in Grenzau aktive Marcello Aguirre hat bisher zwei Einzel gewonnen und sechs verloren. Und Hunor Szöcs wartet mit einer Bilanz von 0:9 noch auf seinen ersten Saisonerfolg.
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Jessica Bugajew














