06.01.2026
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Grenzau reist im Kellderduell nach Bad Königshofen

Mit guten Erinnerungen reist der TTC Zugbrücke Grenzau zum ersten Auswärtsspiel im neuen Jahr: Nur drei Tage nach dem ersten Heimspiel der Rückrunde treffen die Westerwälder am Samstag, 17. Januar, um 15 Uhr beim TSV Bad Königshofen an. Das Hinspiel, zugleich das erste Saisonspiel, konnte der TTC mit 3:1 für sich entscheiden. Die Partie ist das Duell der beiden Teams im Tabellenkeller, entsprechend wichtig ist der Ausgang.

„Blicken wir auf die Tabellenkonstellation, dann hat das Spiel eine hohe Brisanz“, sagt TTC-Manager Markus Ströher. „Bad Königshofen hätte bei der Niederlage in Grenzau sicherlich nicht erwartet, dass man am Ende der Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz steht. Für die Gastgeber ist es daher immens wichtig, mit einem Sieg gegen uns wieder Hoffnung zu schöpfen. Wir müssen hingegen alles daran setzten, Bad Königshofen weiter auf Distanz zu halten und vielleicht Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu knüpfen.“

Das Schlusslicht der TTBL hat zu Jahresbeginn zwei Siege eingefahren und neun Partien verloren (4:18). Der Rückstand auf dem Tabellenvorletzten aus Grenzau beträgt derzeit vier Punkte (8:14) - kann aber schnell schrumpfen, wenn unter anderem gegen die Westerwälder ein Heimsieg gelingt.

Erfolgreichster Spieler beim TSV ist Routinier Bastian Steger mit sieben Einzelsiegen und vier Niederlagen. Dahinter klafft in der Spielerrangliste eine große Lücke zu Daniel Habesohn mit einer 3:7-Bilanz. Andre Bertelsmeier (2:7) konnte bisher wie Filip Zeljko (2:8) zwei seiner Einzel gewinnen.

„Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um erfolgreich zu sein“, sagt Markus Ströher. „Völlig egal, ob wir gegen den Tabellenführer oder den Tabellenletzten spielen. Wir können in beiden Spielen eine gute Figur machen, genauso aber auch in beiden Partien verlieren, wenn wir nicht unser Bestes geben. Unsere Zielsetzung ist aber klar: Wir wollen die Punkte mit nach Hause nehmen, auch wenn uns in Bad Königshofen ein schwerer Gegner und eine lautstarke Kulisse erwarten.“

Redaktion: Tom Neumann
Foto: Philip Wohlfart

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