Grenzau muss sich starken Bremern geschlagen geben
Der TTC Zugbrücke Grenzau hat sein Heimspiel gegen einen stark aufgelegten SV Werder Bremen mit 0:3 verloren. Die Norddeutschen zogen mit diesem Sieg nach Punkten mit Spitzenreiter Borussia Düsseldorf gleich, während die Gastgeber sich weiterhin auf einem Abstiegsplatz der Tischtennis-Bundesliga befinden.
„Glückwunsch an Bremen zu einer starken Leistung“, sagte TTC-Manager Markus Ströher. „Man hat gesehen, warum dieses Team gerade ganz vorne in der TTBL steht. „Wir konnten dem heute ohne Feng Yi-Hsin nicht viel entgegensetzen - aber es wäre vermutlich auch mit ihm mehr als schwer geworden.“
Spiele gegen Bremen liegen Grenzau eigentlich - am Sonntagnachmittag jedoch war der Leistungsunterschied zu groß. Maciej Kubik, der für Feng an Position eins aufgestellt war, verlor sein Auftakteinzel gegen Irvin Bertrand mit 0:3 (11:13, 11:13, 8:11). Besonders die ersten beiden Durchgänge waren über weite Strecken ausgeglichen, aber jeweils mit dem besseren Ende für die Gäste. Kubik verspielte zum Beispiel im zweiten Durchgang eine 7:3-Führung, als er fünf Gegenpunkte in Serie kassierte.
Im zweiten Einzel wurde dann Kirill Gerassimenko gegen TTC-Routinier Patrick Baum seiner Favoritenrolle gerecht. Bremens Nummer eins setzte sich mit 11:6, 11:8 und 11:8 durch und sorgte damit für die Vorentscheidung. Denn auch wenn Samuel Walker im dritten Einzel gegen Mattias Falck zumindest einen Satz gewinnen konnte, so blieb der Engländer im Grenzauer Trikot am Ende dennoch relativ chancenlos gegen den Schweden (6:11, 6:11, 11:5, 6:11).
Am Ende stand ein hochverdienter 3:0-Auswärtssieg für den SV Werder Bremen. Und der TTC ist bereits in zwei Tagen wieder gefordert, wenn man am Dienstag (10. Februar, 19 Uhr) als klarer Außenseiter beim 1. FC Saarbrücken TT zu Gast ist.
TTC Zugbrücke Grenzau - SV Werder Bremen 0:3
Maciej Kubik - Irvin Bertrand 11:13, 11:13, 8:11
Patrick Baum - Kirill Gerassimenko 6:11, 8:11, 8:11
Samuel Walker - Mattias Falck 6:11, 6:11, 11:6, 6:11
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil














