Grenzau auswärts beim Champions-League-Sieger Saarbrücken gefordert
Diese Aufgabe hat es in sich: Am 16. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga wartet mit dem aktuellen Tabellen-Dritten und mehrfachen deutschen Meister 1. FC Saarbrücken-TT ein harter Brocken auf das Team des TTC Zugbrücke Grenzau.
„Natürlich sind solche Spiele immer eine besondere Herausforderung“, meint TTC-Manager Markus Ströher. „Andererseits ist es oft so, dass gerade die Matches gegen die Großen der Liga nochmal die letzten Prozente aus einem rauskitzeln können“. Dass Saarbrücken zweifelsfrei zu diesen großen Teams gehört, ist nicht erst seit der Verpflichtung des Weltmeisters und Olympiasiegers Fan Zhendong der Fall. Dennoch hat der Transfer des Chinesen zu Beginn der Saison einen Boom ausgelöst, den die Bundesliga in solchem Ausmaß vorher nicht erlebt hatte.
In der Hinrunde kam der Superstar gegen die Westerwälder nicht zum Einsatz, beim Rückspiel wird er nun aber definitiv dabei sein. Komplettiert wird der Kader der Saarländer vom Slowenen Darko Jorgic, der kürzlich seinen Abschied dort nach sieben Jahren zum Ende der Saison verkündet hat, dem deutschen Nationalspieler Patrick Franziska sowie Eduard Ionescu, Cedric Meissner und Abwehr-Spieler Yuto Muramatsu.
Für Grenzau geht es nach drei Liga-Niederlagen in Folge darum, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. „Gerade die knappen Fünf-Satz-Niederlagen im letzten Spiel gegen Bergneustadt waren für uns sehr unglücklich“, so TTC-Coach Bobo Grujic. „Umso gewillter sind die Jungs aber nun, es gegen Saarbrücken besser zu machen und dort eine Überraschung zu schaffen.“
Verzichten müssen die Brexbachtaler dabei neben ihrem Topspieler Feng Yi-Hsin auch auf Anti-Spezialist Luka Mladenovic (beide Star Contender Indien). „Die Ausfälle wiegen natürlich schwer“, resümiert Ströher. „Aber diese Saison hat bereits mehrfach gezeigt, dass in jedem Spiel alles möglich ist.“
Foto: BeLa Sportfoto
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