16.12.2025
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Grenzau feiert verdienten Sieg in Grünwettersbach

Dieser Sieg ist so wichtig und tut so gut: Der TTC Zugbrücke Grenzau gewinnt am Dienstagabend das Auswärtsspiel beim ASC Grünwettersbach mit 3:1. Alle drei Einzelspieler können Siege einfahren und machen damit eine rundum gelungene Mannschaftsleistung perfekt.

Den wichtigen ersten Sieg holte Luka Mladenovic gegen Grünwettersbachs Nummer eins Hiroto Shinozuka. Schon im ersten Satz deutete der Grenzauer an, dass da was gehen könnte an diesem Abend (11:9). Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sein Gegenüber danach besser ins Spiel kam und die Folgesätze mit 11:7 und 13:11 für sich entscheiden konnte. Umso erfreulicher und beeindruckender, dass sich der Luxemburger vom Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ und das Match wieder an sich riss. Mit 11:8 und 11:4 holte sich Mladenovic die Sätze vier und fünf und holte die 1:0-Führung für den TTC.

Allerdings konnte Feng Yi-Hsin im zweiten Einzel nicht nachlegen. Und auch wenn der 3:0-Sieg von Tiago Apolonia sehr deutlich klingt, war das Match hart umkämpft. In jedem Satz schaffte es der Portugiese jeweils lediglich mit dem Mindestabstand von zwei Punkten den Durchgang zu gewinnen. Knackpunkt war dabei der zweite Durchgang, der einige Extrarunden brauchte. Am Ende setzte sich Apolonia mit 11:9, 16:14 und 12:10 durch.

„Beim 1:1 zur Pause haben wir ein wenig der Chance nachgetrauert, mit 2:0 in Führung zu gehen“, sagte TTC-Manager Markus Ströher, der direkt ein großes Lob aussprach: „Mit dem Sieg von Luka konnte wir natürlich nicht zwingend rechen, aber er hat wirklich sehr, sehr stark gespielt und gezeigt, wie stabil er agieren kann, wenn er dazu kommt, sein Potenzial und sein Material einzusetzen.“

Die erneute Führung für die Westerwälder besorgte Maciej Kubik, der im Duell der beiden Dreier hochkonzentriert agierte und seinen Gegenüber Tobias Hippler jederzeit im Griff hatte. Der Pole setzte sich mit 11:7, 11:3 und 11:7 durch und stellte die Weichen wieder auf Sieg für den TTC. Und Feng Yi-Hsin brachte den so wichtigen Auswärtssieg im Anschluss nach Hause. In einem hart umkämpften Match der beiden Spitzenspieler erspielte sich der Taiwanese im Entscheidungssatz einen deutlichen Vorsprung, der zwar noch einmal deutlich zusammenschmolz - aber Feng behielt am Ende mit 9:11, 11:8, 11:7, 8:11 und 11:8 die Oberhand. Der TTC feierte einen verdienten und immens wertvollen Sieg beim ASC.

„Insgesamt ein wirklich verdienter Sieg, den Feng im letzten Einzel super rausspielt“, bilanzierte Ströher. „Auch Maciej hat richtig stark gespielt und ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Gott sei Dank holen wir uns diesen Sieg, das war immens wichtig für uns und den weiteren Saisonverlauf.“

ASC Grünwettersbach - TTC Zugbrücke Grenzau 1:3

Hiroto Shinuzuka - Luka Mladenovic: 9:11, 11:7, 13:11, 8:11, 4:11
Tiago Apolonia - Feng Yi-Hsin: 11:9, 16:14, 12:10
Tobias Hippler - Maciej Kubik: 7:11, 3:11, 7:11
Hiroto Shinuzuka - Feng Yi-Hsin: 11:9, 8:11, 7:11, 11:8: 8:11

Redaktion: Tom Neumann

 

 

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