China Smash 2026: Feng überzeugt bis ins Viertelfinale
Beim China Smash in Peking stellte Feng seine Klasse unter Beweis und erreichte im Einzel das Viertelfinale. Für Allegro, Kubik und Pitchford endete der Wettbewerb dagegen bereits in der Qualifikation. Das mit insgesamt 2,05 Millionen US-Dollar dotierte Turnier zählt zu den Höhepunkten der internationalen WTT-Tour.
Feng Yi-Hsin mit starken Auftritten im Einzel
Feng startete direkt im Hauptfeld und sorgte gleich in seiner ersten Partie für ein Ausrufezeichen. Gegen den deutschen Nationalspieler und ehemaligen Europameister Dang Qiu setzte sich der Taiwanese souverän mit 3:0 durch. Mit 11:6, 11:9 und 11:8 ließ Feng seinem Kontrahenten keine Chance und zog in die nächste Runde ein.
Auch gegen Adrien Rassenfosse aus Belgien präsentierte sich Feng in starker Form. In der Runde der letzten 32 gewann er erneut ohne Satzverlust. Mit 11:8, 11:9 und 11:3 machte er den Einzug ins Achtelfinale perfekt.
Dort wartete mit Wim Verdonschot der nächste deutsche Gegner. In einer umkämpften Partie bewies Feng Nervenstärke und setzte sich nach fünf Sätzen mit 3:2 durch. Nach dem verlorenen Auftaktsatz kämpfte er sich zurück, musste zwischenzeitlich erneut den Satzausgleich hinnehmen. Den Entscheidungssatz konnte er trotz eines Rückstandes von 5:9 noch mit 11:9 für sich gewinnen. Damit war der Einzug ins Viertelfinale geschafft.
Im Viertelfinale traf Feng auf den Japaner Sora Matsushima. Gegen den starken Kontrahenten musste sich der Grenzauer mit 1:4 geschlagen geben. Dennoch kann Feng auf einen überzeugenden Turnierverlauf zurückblicken, bei dem er sich gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen konnte.
Pitchford gewinnt zwei Qualifikationsspiele
Auch Neuzugang Liam Pitchford zeigte in der Qualifikation gute Leistungen. Zum Auftakt bezwang der Engländer Edward Ly aus Kanada mit 3:1. Nach drei engen Sätzen und einem zwischenzeitlichen Satzverlust machte Pitchford mit 11:9 im vierten Durchgang den Sieg perfekt.
In der nächsten Runde kam es zum vereinsinternen Duell mit Maciej Kubik. Pitchford dominierte die Begegnung und gewann glatt mit 3:0. Mit 11:5, 11:3 und 11:8 sicherte er sich den Einzug in die letzte Qualifikationsrunde.
Dort wartete mit dem Belgier Cedric Nuytinck eine anspruchsvolle Aufgabe. Pitchford geriet zunächst mit 0:2 in Rückstand, kämpfte sich mit zwei gewonnenen Sätzen zurück und erzwang den Entscheidungssatz. In diesem musste er sich jedoch mit 4:11 geschlagen geben. Damit verpasste er den Sprung ins Hauptfeld nur knapp.
Kubik und Allegro scheiden in der Qualifikation aus
Maciej Kubik startete mit einem Erfolg gegen Eugene Wang aus Kanada ins Turnier. In einer umkämpften Begegnung setzte sich der Pole mit 3:1 durch und hielt damit die Chancen auf den Einzug ins Hauptfeld zunächst offen. Gegen seinen Teamkollegen Liam Pitchford war anschließend jedoch Endstation. Nach drei Sätzen musste sich Kubik mit 0:3 geschlagen geben.
Für Martin Allegro endete der Einzelwettbewerb bereits in der ersten Qualifikationsrunde. Der Belgier traf auf den Deutschen Andre Bertelsmeier und unterlag mit 1:3. Damit blieb ihm der Einzug in die nächste Runde verwehrt.
Foto: WTT
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