Auswärts in Bad Königshofen: Grenzau will angreifen
Nach sieben Wochen Pause kehrt die Tischtennis-Bundesliga zurück in den Spielbetrieb. Unterbrochen unter anderem von der Weltmeisterschaft in China hat die Liga lange pausiert, nun geht es endlich wieder um wichtige Punkte in der TTBL. Der TTC Zugbrücke Grenzau startet nach der Pause mit einem schweren Auswärtsspiel bei TSV Bad Königshofen (Montag, 7. November, 19 Uhr).
„Ein Gegner mit einem sehr ausgeglichenen Kader“, sagt TTC-Cheftrainer Slobodan Grujic. „Bad Königshofen hat fünf Mann im Team und damit eine sehr schlagkräftige Truppe zusammen. In Bestbesetzung kann diese Mannschaft an einem guten Tag gegen nahezu jeden Gegner in der Liga gewinnen. Aber auch wenn sie nicht komplett sind, sind sie nur schwer auszurechnen.“
Die bisher beste Bilanz kann Filip Zeljko vorweisen, der drei seiner fünf Einzel gewinnen konnte. Bastian Steger (2:2) und Yukiya Uda (1:1) können eine ausgeglichene Bilanz vorweisen, während Kilian Ort (0:2) und Martin Allegro (0:3) noch auf den ersten Einzelsieg der Saison warten. Dennoch sind alle fünf Akteure stark einzuschätzen und nur schwer auszurechnen.
Zudem gehört Bad Königshofen zu jenen sechs Teams, die allesamt 2:6 Punkte auf dem Konto haben nach bisher einem Saisonsieg und drei Niederlagen. Mittendrin ist da auch der TTC Zugbrücke Grenzau, der aufgrund eines schlechteren Spielverhältnisses (6:10) als Tabellenneunter hinter dem Siebten aus Bad Königshofen liegt (7:11).
Dass die Hälfte der Liga punktgleich die untere Tabellenhälfte ausmacht, unterstreicht einmal mehr, wie stark und ausgeglichen die Tischtennis-Bundesliga in diesem Jahr ist. Auch wenn die Gastgeber aus Bad Königshofen in der Favoritenrolle sein werden, wird der TTC alles daransetzen, auswärts erfolgreich zu sein, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib einfahren zu können. „Wenn wir unser Maximum geben und alle fit sind, dann haben wir in Bad Königshofen eine Chance“, sagt Grujic.
Redaktion: Tom Neumann Foto: Hermann Zacher
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