Grenzau muss sich in Dortmund dem BVB geschlagen geben
Der TTC Zugbrücke Grenzau musste sich am Montagabend dem starken Aufsteiger Borussia Dortmund geschlagen geben. Beim Spiel im Ruhrpott konnte lediglich Luka Mladenovic für die Westerwälder punkten, die am Ende mit 1:3 verloren.
„Schade, dass es nicht gereicht hat“, sagte TTC-Manager Markus Ströher direkt nach Spielende. „Du hast den Jungs leider angemerkt, dass sie nicht komplett fit und bei 100 Prozent waren.“ Grenzau trat ohne den Langzeitverletzten Maciej Kubik an, auch Feng Yi-Hsin und Samuel Walker gingen angeschlagen in die Partie. TTC-Cheftrainer Slobodan Grujic hatte deshalb auch Luka Mladenovic auf Position eins aufgestellt.
Das erste Einzel des Abends sollte gleich zeigen, dass ein angeschlagener Feng gegen eine so stark aufspielenden Yongyin Li keine Chance haben würde. Dortmunds Nummer eins setzte sich mit 11:8, 11:5 und 11:9 klar in drei Sätzen durch. Ein erster Fingerzeig, wer an diesem Abend die Punkte einfahren sollte.
Allerdings setzte gleich im zweiten Einzel Luka Mladenovic ein dickes Ausrufezeichen. Nachdem der Luxemburger zuletzt schon Darko Jorgic hatte schlagen können, setzte er sich dieses Mal in vier Sätzen gegen Anders Lind durch (11:8, 8:11, 11:7, 11:9). Der überraschende Erfolg bescherte dem TTC den 1:1-Zwischenstand zur Pause, verbunden mit der Hoffnung, dass vielleicht doch noch etwas gehen könnte an diesem Abend.
Und so wurde einmal mehr das dritte Einzel zum Schlüsselspiel. Dortmund setzte auf Simon Berglund, Grenzau auf Samuel Walker. „Das Spiel muss eigentlich für uns kommen und auf unserer Habenseite landen“, sagte Ströher. Doch nach fünf Sätzen durfte der BVB jubeln: Berglund setzte sich mit 11:6, 7:11, 11:4, 9:11 und 11:4 durch. Die Weichen waren final auf Heimsieg gestellt.
Zumal Dortmunds Yongyin Li auch in seinem zweiten Einzel so stark aufspielte, dass er nicht ernsthaft in Gefahr zu bringen war. Mladenovic hatte beim 3:11, 3:11 und 6:11 klar das Nachsehen. Wahrlich kein Beinbruch gegen einen so souverän aufspielenden Gegner - die Niederlage war dennoch in Summe bitter, weil die Konstellation an diesem Abend erneut das Potenzial für einen TTC-Sieg hatte. Unter dem Strich gilt es aber dem Aufsteiger aus Dortmund zum verdienten Sieg zu gratulieren. „Wir hoffen jetzt, dass wir bis Samstag in Mühlhausen alle Spieler wieder fit bekommen“, sagte Ströher.
Borussia Dortmund - TTC Zugbrücke Grenzau 3:1
Yongyin Li - Feng Yi-Hsin 11:8, 11:5, 11:9
Anders Lind - Luka Mladenovic 8:11, 11:8, 7:11, 9:11
Simon Berglund - Samuel Walker 11:6, 7:11, 11:4, 9:11, 11:4
Yongyin Li - Luka Mladenovic 11:3, 11:3, 11:6
Redaktion: Tom Neumann
Foto: Wolfgang Heil














