Grenzau will gegen konstante Bremer nachlegen
Nach dem Auftaktsieg des TTC Zugbrücke Grenzau in die Saison 2026/27 beim Post SV Mühlhausen (3:2) will das Team um Neu-Trainer Chen Zhibin im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit nachlegen. Leicht wird die anstehende Aufgabe allerdings keinesfalls: Mit dem SV Werder Bremen empfangen die Westerwälder in der Zugbrücken-Halle eines der konstantesten Teams der vergangenen drei Jahre. Beginn des Duells ist am 23. August um 17 Uhr.
„Nein, nach Mühlhausen haben wir nicht besonders gefeiert. Zumindest nicht mehr als sonst“, erklärt Chen mit einem kleinen Augenzwinkern mit Blick auf den Sieg am vergangenen Wochenende. Zu eng sei dafür der Spielplan getaktet, zu wichtig die anstehende Aufgabe gegen die Blau-Weißen von der Weser. „Bremen ist sicherlich eine der Top-Mannschaften dieser Liga“, sagt Manager Markus Ströher. „Zwei Playoff-Teilnahmen in den letzten drei Jahren kommen schließlich nicht von ungefähr. Trotzdem rechnen wir uns natürlich unsere Chancen aus.“
Dieser vorsichtige Optimismus hat seine Gründe: Immer wieder erwies sich Grenzau zuletzt als kleiner Stolperstein für den TTBL-Sieger von 2013, oft verliefen die Duelle äußerst knapp. Dennoch ist man sich im Brexbachtal der Qualität des anstehenden Gegners bewusst. Mit Kirill Gerassimenko, Ex-Doppelweltmeister Mattias Karlsson, Marcelo Aguirre und Irvin Bertrand verfügt Bremen nicht nur über einen starken, sondern vor allem über einen ausgeglichenen Kader. „Alle vier Spieler sind in der Lage, ein hohes Niveau zu spielen und es jedem Gegner sehr schwer zu machen“, meint Ströher.
Doch auch die Grenzauer um Yi-Hsin Feng, Liam Pitchford, Maciej Kubik, Sam Walker und Martin Allegro müssen sich keineswegs verstecken. Das Spiel in Mühlhausen lieferte dafür den besten Beweis.
Redaktion: Verein
Foto: SV Werder Bremen















