Der emotionale Höhepunkt Als Feng Yi-Hsin den Matchball zum 11:5 im fünften Satz gegen Ex-Doppelweltmeister Kristian Karlsson verwandelte, reckte er beide Arme Richtung Hallendecke und drehte sich zu seiner Box, in der es ihm seine Mannschaftskameraden gleichtaten. Feng hatte gegen den Schweden bereits 0:2 in den Sätzen zurückgelegen, dann aber doch noch die nötigen Mittel gefunden, das Spiel auf seine Seite zu ziehen. Sein Sieg war gleichbedeutend mit dem Gesamtsieg des TTC Zugbrücke Grenzau über Borussia Dortmund (3:1). Das hier abgedruckte Bild entstand kurz darauf, als sich die Mannschaft bei den Fans für ihre lautstarke und leidenschaftliche Unterstützung bedankte. In diesem Moment bündelte sich all das, was die Wochen zuvor so schwierig gemacht hatte und weshalb dieser Sieg zum emotionalen Höhepunkt der Saison wurde. Grenzau hatte zuvor drei Monate lang nur ein Spiel gewonnen, war immer wieder nah dran gewesen, hatte sich aber nicht belohnt und steckte tief im Abstiegskampf. Auch gegen Dortmund stand die Partie lange auf der Kippe. Umso greifbarer ist auf dem Bild dieses Gefühl, dass sich genau in diesem Augenblick etwas gelöst hat. Was folgte, war fast folgerichtig: Zwei weitere Siege gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Homburg und in Fulda sorgten dafür, dass sich Grenzau entscheidend vom Tabellenende absetzen konnte. Der Startpunkt dieser Entwicklung lag in genau diesem Moment – an einem Abend, an dem Fengs Comeback die Wende einläutete. Sieg gegen Kristian Karlsson
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