10.11.2020
News

Grenzau empfängt beim Heimspiel ohne Zuschauer Mühlhausen

Der TTC Zugbrücke Grenzau steht vor dem nächsten Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga. Zum ersten Mal werden die Westerwälder jedoch vor leeren Rängen antreten müssen, denn Corona-bedingt sind keine Zuschauer zugelassen, wenn der TTC am Sonntag um 15 Uhr den Post SV Mühlhausen in der Zugbrückenhalle empfängt.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen – der Saisonstart der Brexbachtaler ist auf dem Papier alles andere als erfolgreich verlaufen. Doch wer die Leistung der Grenzauer im Detail bewerten möchte, der wird erkennen, dass sie oft nicht weit weg waren von der Musik. Lediglich die jüngste 0:3-Niederlage gegen Neu-Ulm fiel maximal deutlich aus und war am Ende auch ein Spiegelbild der Leistung.

Gegen den Post SV Mühlhausen wartet nun jedoch erneut eine schwere Aufgabe auf das Team von TTC-Cheftrainer Colin Heow. Die Gäste haben bisher zwei Saisonsiege eingefahren gegen Fulda-Maberzell (3:1) und Bad Homburg (3:0). Allerdings kassierte der SV auch drei Niederlagen gegen Grünwettersbach (1:3), Saarbrücken (0:3) und Neu-Ulm (1:3). Aktuell rangiert Mühlhausen in der Tabelle auf Rang acht, drei Plätze und vier Punkte vor dem TTC.

Mühlhausens Trainer Erik Schreyer kann wie sein Gegenüber Colin Heow auf einen Kader von vier Spielern zurückgreifen. Die beste Bilanz hat bisher Daniel Habesohn gespielt (4:2), gefolgt von Steffen Mengel (3:3) und Lubomir Jancarik (1:1). Lediglich Ionescu Ovidiu hat bisher all seine Spiele verloren (0:4).

„Mühlhausen hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die zudem sehr erfahren ist“, sagt Colin Heow. „Die wissen alle, wie man mit Drucksituationen umgeht. Zudem kann die Mannschaft taktisch sehr flexibel aufgestellt werden. Die zum Teil sehr guten Ergebnisse in der Vorsaison haben das gezeigt. Die kommen viel über den Teamspirit, von daher erwarte ich insgesamt eine schwere Aufgabe für uns.“ Die auch darin besteht, die fehlenden Zuschauer zu kompensieren, wie der TTC-Cheftrainer unterstreicht: „Ohne Fans wird in der Halle eine komplett andere Stimmung herrschen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Team demjenigen, der da am Tisch steht, das Gefühl gibt, dass wir ein Heimspiel haben. Wir werden von der Box aus die Spieler tatkräftig unterstützen.“

Das Spiel könnt ihr im Live-Steam bei Sportdeutschland.de verfolgen.

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