Grenzau im Pokal: Lust auf das nächste Kapitel Wenn der Deutsche Tischtennis-Pokal in die Saison 2025/26 startet, ist der TTC Zugbrücke Grenzau mit klarer Zielsetzung dabei. Der Verein zählt zu den erfolg- reichsten Pokal‑Klubs des Landes: viermal Deutscher Pokalsieger, darunter 1986/87, 1992/93 und 2000/01 sowie 2005/06 – Höhepunkte einer langen Pokal- tradition. Das unvergessene Triple 1987 – Meisterschaft, Pokal und Europapokal in einem Jahr – bleibt bis heute markanter Meilenstein. Höchste Zeit, nach langer Zeit mal wieder ein neues Pokal-Kapitel zu schreiben! In der Saison 2025/26 startet die Pokalsaison für Grenzau auswärts beim Sieger der Vorrunden-Gruppe 1, dem TTC indeland Jülich. Am Mittwoch, 10. September 2025, 19:30 Uhr beginnt die Partie um den Platz ins Achtelfinale. „Im Pokal gelten nun Mal besondere Gesetze“, packt Cheftrainer Slobodan Grujic einen Klassiker aus. „Wir dürfen gegen Mannschaften aus niedrigeren Ligen nicht stolpern, müssen wach und hoch konzentriert sein. Aber klar ist auch: Gelingt es uns, die erste Hürde zu nehmen, dann wollen wir im Gegenzug versuchen, die stärker einzu- schätzenden Teams zum Stolpern zu bringen. Natürlich darf man immer auch ein bisschen davon träumen, es ins Final Four zu schaffen – das tun auch wir. Schließlich sind es bis dahin nur zwei Siege.“ Die Pokalgeschichte des TTC zeigt: Wenn bei Grenzau alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen, sind Überraschungen möglich. Auch wenn seit 2006 kein Pokalsieg mehr gelungen ist, bleibt der Wille hoch, es zumindest wieder unter die besten Teams zu schaffen und alle zu überraschen. „Bei allen Wünschen, die wir so haben, werden wir nicht den Fehler machen, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen“, sagt Manager Markus Ströher. „Wir sind in den vergangenen Jahren auch schon im Achtelfinale an einem Zweitligisten gescheitert. An einem guten Tag ist der Underdog immer in der Lage, den Favoriten auf dem falschen Fuß zu erwischen. Aber unser Anspruch muss es natürlich sein, den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen und dort vielleicht auf ein Heimspiel in der Zugbrückenhalle zu hoffen.“ Die Fans dürfen in jedem Fall gespannt sein: Pokalduelle bedeuten Atmosphäre, Nervenkitzel und die Chance auf große Geschichten. Ob frühzeitig gegen Underdogs, später gegen Größen der Liga – der Pokal bleibt ein Wettbewerb, bei dem jeder Satz den Unterschied machen kann. Grenzaus Mission: nicht nur mitspielen, sondern auch positiv überraschen.
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