TTC Grenzau - FLIP Saisonmagazin 2025/2026

Saisonmagazin 2025/26 40+ Grenzau im 44. Bundesligajahr #gemeinsamgrenzau #grenzaugibtgas Rückgrat des TTC Feng Yi-Hsin Slobodan Grujic „Nächsten Schritt machen” Alle Teams der TTBL im überblick 80 SEITEN FLIP

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FLIP 2025/26 4 34Die Teams der TTBL in der Saison 2025/26 TTBL und Turniere – Neuer Modus der Play-offs 44 38Die Liga auf der Landkarte TTC-Team 2025/26 Mannschaftsfoto 40 06Mit Leidenschaft und Teamgeist gekämpft 33 Danke Timo – eine Legende nimmt Abschied 08Saisonauftakt – für die neue Saison bereit 12 Das Grenzauer Team stellt sich vor 29Jans Wisberg – verlässliche Hände 31 Terminplan – den TTC live erleben Inhalt Seite 68 Seite 8 Seite 14

FLIP 2025/26 5 50Schon gewusst? News und Interessantes 56Marlon Börners Debüt in der 1. Bundesliga 54Deutscher Pokal – Lust auf das nächste Kapitel 58Social Media groß im Kommen 62Das Helferteam – ohne sie ginge es nicht 73 Engagement des TTC an Schulen der Region 68Die Brexbach-Haie – immer dabei 74Generationentreffen beim Grenzauer Seniorencup 75Grenzauer Amateure im Aufwind 59DRIW – Das Rauschen im Walde 47Neue BFDlerin in Grenzau 48Wachsender Erfolg bei der Jugend 77Partner und Freunde des TTC 71 Auswärtsfahrten – Fan-Bus rollt wieder TTC Zugbrücke Grenzau e.V. / 56203 Höhr-Grenzhausen Tel. 0 26 24 10 54 35 / www.grenzau.de / info@grenzau.de Redaktion: Tom Neumann, fischkopp Medien / Fotos: Wolfgang Heil, Hillscheid - TTC Zugbrücke Grenzau / Druck: Paulus + Thewalt, Höhr-Grenzhausen

Mit Leidenschaft und Teamgeist gekämpft Die TTBL-Saison 2024/25 endete für den TTC Zugbrücke Grenzau auf dem 12. Platz mit einer Bilanz von vier Siegen, 18 Niederlagen und acht Punkten — ein Ergebnis, das zwar bitter ist, aber die erzielten Erfolge umso stärker wirken ließ. Trotz des Tabellenplatzes gab es glanzvolle Momente – ganz besonders gegen Fulda-Maberzell: Beide Duelle gegen den Play-off-Kandidaten wurden gewonnen – ein starkes Signal. Auch der Auswärtserfolg in Bad Königshofen, einem der Top‑4‑Teams der Liga, zeigte eindrucksvoll: Grenzau kann auch gegen Favo- riten bestehen. Doch es gab auch Rückschläge: Der Ausfall von Maciej Kubik in der zweiten Saisonhälfte schwächte das Team spürbar: Der junge Pole stand nach starkem Saisonstart wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr zur Verfügung. Die Mannschaft kämpfte tapfer – und trotz auch anderer vereinzelter Ausfälle gelangen insgesamt vier Siege; drei davon im entscheidenden Schluss- doppel, ein starker Beleg für Teamgeist und mentale Stärke. Zudem ernteten der TTC und die TTBL national und international ein großes Medienecho, als Grenzau aufgrund zahlreicher Verletzungen den erst 11-jährigen Marlon Börner aus dem eigenen Nachwuchs aufstellte, der seine Aufgabe gegen Weltklasse-Spieler Hugo Calderano aber ganz hervorragend löste und sogar ein paar Punkte machte. Börner ist der jüngste Debütant in der Geschichte der Tischtennis-Bundesliga. Gewohnt stark, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten: Feng Yi‑Hsin war als Nummer eins weiterhin das Rückgrat des Teams. Luka Mladenovic sorgte als Neuzugang für taktische Flexibilität durch seine Anti‑Spielweise und konnte vereinzelt seine Gegenspieler zur Verzweiflung bringen. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeigte das Team hohes Engagement und hinterließ fast immer den Eindruck, wirklich alles gegeben zu haben. Das honorierten auch die Fans, die die Mannschaft bei Heimspielen und auswärts toll unterstützten. Das Fazit: Den sportlichen Klassenverbleib zwar verpasst, bleibt der TTC weiterhin in der TTBL, da es aus der 2. Liga keine Nachrücker gibt. Grenzau zeigte Charakter, Leidenschaft und ein starkes Teamgefühl. Damit legt der Verein den Grundstein – für kommende Spielzeiten, in denen mit Kontinuität, Gesundheit und kluger Planung wieder angegriffen werden kann. FLIP 2025/26 6

FLIP 2025/26 8 Der TTC Zugbrücke Grenzau startet voller Vorfreude in die neue Bundes- liga‑Saison. Die Mannschaft ist erneut zusammengeblieben und wurde durch die Verpflichtung von Martin Allegro noch einmal verstärkt. Bleiben alle Spie- ler verletzungsfrei, will der Traditionsverein aus dem Westerwald wieder für mehr positive Schlagzeilen und Überraschungen in der Tischtennis-Bundesliga sorgen. „Die Liga ist noch einmal stärker geworden“, sagt TTC-Manager Markus Ströher. „Die Spitzenteams sind dichter zusammengerückt, viele Clubs haben Ambitionen auf die Play‑offs. Die Kader sind spannend besetzt, mit vielen tollen Spielern. Die Fans können sich auf großartige Duelle freuen. Grenzau will wieder überzeugen, sich mit Leidenschaft und Herz ins Mittelfeld der Liga spielen. Ströher: „Es wird schwer, aber keinesfalls unmöglich – vorausgesetzt, alle bleiben gesund und geben ihr Bestes.“ Grenzau geht dabei personell optimistisch in die neue Saison - mit Topspieler Feng Yi‑Hsin, Rückkehrer Maciej Kubik, Neuzugang Martin Allegro sowie mit den wichtigen Mannschaftsspielern Sam Walker, Luka Mladenovic und Patrick Baum. Eine homogene Mischung aus Erfahrung, Dynamik und taktischem Potenzial. Das Grenzauer Modell, Talente zu entwickeln und Verantwortung zu übertragen, bleibt klar erkennbar. Für den TTC ist der sportliche Klassenverbleib nicht nur erneut das Ziel, sondern eine Zwischenstation auf dem Weg zu einer stabilen Rolle in der Bundes- liga. Gleich zu Saisonbeginn wird sich dabei zeigen, wie gut dies gelingen kann. Nach Heimspielen gegen Bad Königshofen und Mühlhausen geht es zum Deutschen Meister nach Ochsenhausen und zum Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg nach Bad Homburg. „Wir wollen gleich zu Beginn zeigen, dass wir da sind und dass mit uns zu rechnen ist“, sagt TTC-Cheftrainer Slobodan Grujic. „Der Auftakt in die neue Saison hat es gleich in sich. Auf der anderen Seite gibt es in dieser Top-Liga ohnehin keine leichten Spiele.“ Saisonauftakt: Grenzau mit Herz, Mut und klaren Zielen

FLIP 2025/26 10 ANDREAS CHRISTE Raumausstattung Kontakt: 0163 / 3117667 ac@raumausstattung-christe.de „Guck ma’, wie schön!“ WWW.WESTERWALD.INFO ENTDECKE DEN WESTERWALD DEIN OUTDOOR-PARADIES PARADIES PLANE DEINEN NÄCHSTEN AKTIVURLAUB BEI UNS!

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Von der Perspektive zum Rückgrat des TTC Der taiwanesische Spitzenspieler Feng Yi‑Hsin ist längst die größte sportliche Konstante beim TTC Zugbrücke Grenzau. Zur Rückrunde der Saison 2021/22 wechselte er nach Grenzau und hat sich seitdem fest in der Liga etabliert. In seiner ersten vollen Saison für Grenzau (2022/23) gelangen ihm 17 Siege bei nur 8 Niederlagen – zentrale Punkte, die den Klassenerhalt ermöglichten. Auch in den Folgejahren blieb er der erfolgreichste Einzelspieler der Westerwälder (20 Siege und 10 Niederlagen in der Saison 23/24, 19 Siege und 13 Niederlagen in der Saison 24/25). Seine Bilanz unterstreicht die positive Entwicklung: Heute zählt Feng zu den Besten der Bundesliga-Rangliste und aktuell zu den Top 60 der Welt. „Feng ist in den vergangenen zwei Jah- ren zu einer stabilen Nummer eins bei uns geworden und gehört inzwi- schen zu den besten Spielern der Bundesliga“, hebt TTC-Cheftrai- ner Slobodan Grujic die Bedeutung von Feng für das Team hervor. „Ich erwarte von ihm auch in dieser Saison, dass er eine hoch positive Bilanz spielt – er ist unser Punktegarant.“ Nach einer zunächst negativen Hinrundenbilanz (6:7) spielte Feng die viertbeste Rückrunde aller TTBL-Spieler (13:6). „Ich freue mich riesig auf die neue Saison“, unterstreicht Feng. „Ich habe in Grenzau nicht nur sportlich enorm viel gelernt, sondern fühle mich auch menschlich absolut wohl. Die Unterstüt- zung vom Verein, vom Team und von unseren Fans ist großartig. Ich möchte meine Entwicklung weiter vorantreiben, dem Team in jeder Begegnung helfen, damit wir in der Liga Erfolg haben.“ Der beidseitige Respekt drückte sich auch in der frühen Vertragsverlängerung aus: Bereits im Februar 2024 verlängerte Feng seinen Vertrag bis 2026 – ein klares Signal für Kontinuität und Vertrauen in seinen weiteren Weg. Der Taiwanese ist nicht nur durch seine Bilanz ein wichtiger Punktelieferant: Seine Ruhe, sein Einsatz in kritischen Matches und seine positive Ausstrahlung im Team stärken Grenzau in Phasen, in denen es eng wird. Das Grenzauer Modell – junge Talente wie Feng systematisch för- dern – wurde durch ihn eindrucksvoll bestätigt. Feng Yi-Hsin FLIP 2025/26 12

Geboren: 01.01.2003 in Taipei Größe: 1,73 Meter Spielstil: Rechtshänder / Angriff / Shakehand Holz: Innerforce Super ALC Beläge: VH / RH 09c Dignics Profi seit: 2021

Er war einer der stärksten Spieler des TTC Zugbrücke Grenzau in der Vorrunde der vergangenen Saison – unter anderem schlug er den schwedischen Spitzenspieler Mattias Falck und führte sein Team damit zum Sieg beim SV Werder Bremen. Dann bremste ihn eine längere gesundheitliche Pause aus. Jetzt ist Maciej Kubik zurück – und bereit, in der TTBL wieder anzugreifen. Der 22-jährige Pole, der 2022 nach Grenzau kam, zählt weiterhin zu den größten Perspektivspielern im Team von Slobodan Grujic. Kubik hatte in der Hinrunde 2023/24 mit starken Einzelleistungen überzeugt, etablierte sich als feste Größe im Team und war auch im Doppel ein verlässlicher Punktelieferant. Umso schwerer wog sein Ausfall in der zweiten Saisonhälfte. Nun steht er wieder im Training – mit dem festen Ziel, an die Leistungen der Vorrunde anzuknüpfen. „Ich wünsche Maciej zuerst, dass er vollständig gesund zurückkehrt und seine frühere Form wiederfindet“, sagt TTC-Cheftrainer Slobodan Grujic. „Was er in der Vorrunde zuletzt bei uns gezeigt hat, war sehr erfreulich. Er war auf dem besten Weg, sich in der Bundesliga durchzusetzen. Jetzt hat er sechs Monate nicht gespielt, aber er arbeitet intensiv im Training. Ich bin überzeugt, dass er wieder an das Niveau anknüpfen kann, das wir kennen. Er hat ein großes Potenzial – und ich hoffe, dass er sich in Grenzau weiter wohlfühlt und hier seine Entwicklung fortsetzt.“ Maciej Kubik selbst blickt mit Vorfreude auf seine Rückkehr: „Ich bin sehr glücklich, wieder fit zu sein und zurück im Team zu stehen. Ich fühle mich in Grenzau sehr wohl – hier passt für mich sportlich wie menschlich alles. Nach der Pause freue ich mich, endlich wieder angreifen zu können. Ich möchte dem Team im Einzel und Doppel helfen, wichtige Punkte zu holen und mich weiter zu verbessern.“ Kubik passt ideal zum Grenzauer Konzept, jungen Spielern Verantwortung zu geben und sie syste- matisch zu fördern. Mit seiner Rückkehr gewinnt das Team nicht nur an sportlicher Tiefe, sondern auch an Stabilität und taktischer Variabilität. Die Verantwortlichen in Grenzau setzen weiter auf ihn – und Kubik will das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen. Maciej Kubik Rückkehr mit Perspektive FLIP 2025/26 14

Geboren: 10.02.2003 in Warschau / Polen Größe: 1,88 Meter Spielstil: Rechtshänder / Angriff / Shakehand Holz: Innerforce Layer ZLC Beläge: VH / RH Nittaku Fastarc G-1 Profi seit: 2020

Verstärkung mit internationaler Erfahrung FLIP 2025/26 16 Martin Allegro Der belgische Nationalspieler Martin Allegro ist die zentrale Verstärkung des TTC Zugbrücke Grenzau zur neuen Saison. Der 29-Jährige wechselte vom Ligakonkurrenten TSV Bad Königshofen in den Westerwald und bringt neben Bundesliga-Erfahrung auch internationales Format mit – zuletzt vertrat er Belgien bei den Olympischen Spielen in Paris. In Bad Königshofen entwickelte sich Allegro über drei Jahre zu einem Leistungsträger. Besonders im Doppel überzeugte er mit hoher Konstanz: sieben Siege in der Vorsaison, teils mit wechselnden Partnern. Doch auch im Einzel ist der Linkshänder mit seiner dynamischen Spielweise gefährlich – bei Grenzau möchte er das künftig noch stärker zeigen. „Ich freue mich auch, dass wir Martin in unserer Mannschaft haben“, sagt Cheftrainer Slobodan Grujic. „Ich glaube, er hat großes Potenzial und kann in Grenzau noch besser spielen als bisher in der Bundesliga. Im Einzel hat er bislang nicht oft die Chance bekommen – das wird sich bei uns ändern. Ich bin sicher, dass er ein wichtiger Spieler für uns wird. Er ist ein sehr guter Doppelspieler, was für unser Team extrem wichtig ist. Aber ich erwarte von ihm auch wichtige Einzelpunkte. Außerdem passt er menschlich hervorragend in unser Team. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“ Für Allegro war Grenzau schon länger eine Option: „Wir hatten bereits früher Kontakt. Jetzt, nach drei Jahren Bundesliga- Erfahrung, bin ich bereit für eine wichtigere Rolle. Ich freue mich auf das Team, auf die Fans und will mit starken Einzelleistungen und meiner Doppelstärke zu vielen Punkten beitragen.“ Mit seiner kämpferischen Art, dem taktischen Verständnis und der internationalen Erfahrung bringt Allegro neue Impulse ins Grenzauer Spielsystem. Als Linkshänder eröffnet er zu-dem neue strategische Optionen in Einzel und Doppel. Für Grenzau ist der Belgier mehr als nur ein Transfer – er ist ein Spieler mit Charakter und Entwicklungspotenzial. Geboren: 29.04.1996 in Boussu / Belgien Größe: 1,70 Meter Spielstil: Linkshänder / Angriff / Shakehand Holz: Anders Lind Hexa Carbon Beläge: VH / RH BlueGrip C2 Profi seit: 2016

FLIP 2025/26 18 Luka Mladenovic Materialspieler verschafft taktische Tiefe Mit Luka Mladenovic bleibt ein Spieler dem TTC Zugbrücke Grenzau treu, der nicht nur mit seiner unorthodoxen Materialspielweise, sondern auch mit seiner Persönlichkeit frischen Wind in die Mannschaft gebracht hat. Der luxemburgische Nationalspieler ist seit 2024 im Team, hatte im vergangenen Sommer für sein Heimatland an den Olympischen Spielen in Paris teilgenommen. In der Bundesliga konnte er unter anderem Spitzenspieler Darko Jorgic schlagen und verlor in einem packenden und mitreißenden Match nach klarem Rückstand nur denkbar knapp in fünf Sätzen gegen Tiago Apolonia. „Luka ist ein ganz interessanter Typ und ein Spieler, der sich immer weiter entwickelt“, sagt TTC-Trainer Slobodan Grujic. „Sein Spielsystem ist spannend – auch für das Publikum. Am Anfang hatte er vielleicht nicht den besten Start, da gab es Zweifel. Aber später hat er gezeigt, was er kann, mit Top‑Siegen in der Bundesliga. Ich glaube, er kann noch besser werden und wird ein sehr, sehr wichtiger Spieler für Grenzau in dieser Saison. Für viele Gegner ist er schwer einzuschätzen. Ich freue mich auf seinen Charakter, sein Temperament und seinen Kampfgeist.“ Der Luxemburger Mladenovic, Sohn serbischer Eltern, stellt als Materialspieler mit Antispin auf der Rückhand eine echte taktische Variante dar, die er im Einzel und im Doppel einbringen kann. „Ich freue mich extrem, noch ein weiteres Jahr in Grenzau zu spie-len“, sagt Mladenovic. „Ich hatte mir erhofft, über die laufende Saison hinaus beim TTC bleiben zu können, und bin froh, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt. Ich hoffe, dass ich mit noch mehr Siegen der Mannschaft helfen kann und wir als Team wichtige Siege feiern. Jetzt heißt es: dranbleiben und hart für den Erfolg arbeiten.“ Für Luka gilt: Er will weiter wachsen und mit dem TTC Zugbrücke Grenzau sportlich weiter nach oben schauen, vielleicht einen Platz im Mittelfeld der Liga einspielen. Mladenovic ist aber nicht nur ein Spieler, sondern ein charakterlicher Mehrwert für den TTC – bereit, alles für sein Team zu geben. An der Platte, aber auch in der Box - überall dort, wo er gebraucht wird.

Geboren: 26.12.1998 in Luxemburg Größe: 1,90 Meter Spielstil: Rechtshänder / Allround / Shakehand Holz: Dr. Neubauer Matador Hybrid Carbon Beläge: VH Dignics 09c / RH Dr. Neubauer ABS 3 Pro 1,7mm Profi seit: 2016

FLIP 2025/26 20 Sam Walker Sam Walker geht in seine vierte Saison im Trikot des TTC Zugbrücke Grenzau. Er hat sich in dieser Zeit nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich als unverzichtbarer Teil der Mannschaft etabliert. Der Engländer steht wie kaum ein anderer für Kontinuität, Zusammenhalt und Erfahrung im Grenzauer Team. Mit seiner Doppelstärke hat er zudem schon so manch wichtigen Punkt gesichert – zum Beispiel beim 3:2-Sieg in der vergangenen Saison in Bad Königshofen, als er an der Seite von Feng Yi-Hsin den ersten Sieg der vergange- nen Saison nach Hause brachte. Seit seinem Wechsel in den Westerwald 2022 hat Sam eine klare Rolle gefunden – und angenommen: Als Führungsspieler, als verlässlicher Doppelpartner, als ruhiger, reflektierter Mentor für die Jüngeren. Er ist ein Spieler, der nicht laut auftritt, aber in wichtigen Momenten Verant- wortung übernimmt – und seine Teamkollegen besser macht. Cheftrainer Slobodan Grujic bringt es auf den Punkt: „Sam weiß genau, wie es bei uns läuft. Er kennt seine Rolle, ist immer für die Mannschaft da – als Spieler und als Mensch. Er hat für uns schon viele wichtige Punkte geholt, besonders im Doppel. Sam ist ein absoluter Teamplayer, der unserer Mannschaft Stabilität und Energie gibt. Ich freue mich sehr, dass wir weiter mit ihm arbeiten können.“ Walkers Bedeutung zeigt sich nicht immer nur in Zahlen, sondern vor allem im Umgang miteinander. Ob als Trainingspartner, im Match oder im Mannschaftsbus – er lebt das Grenzauer Miteinander. „Ich liebe die Leute in diesem Klub einfach – der TTC ist mein Zuhause geworden“, sagt Sam Walker selbst. „Ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam besser können als das, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Persönlich möchte ich auf dem bestmöglichen Level spielen – und bekomme dafür in Grenzau die perfekte Bühne.“ Für Walker steht der TTC nicht nur für Tisch- tennis auf hohem Niveau, sondern für Werte, die er schätzt: Respekt, Geduld, Entwicklung. Auch deshalb bleibt er – und der Verein bleibt sich treu: mit Persönlichkeiten wie Sam, die sportlich und menschlich vorangehen. Sportlich und menschlich etabliert

FLIP 2025/26 21 Geboren: 07.05.1995 in Sutton in Ashfield Größe: 1,86 Meter Spielstil: Rechtshänder / Angriff / Shakehand Holz: Donic Original Beläge: VH / RH Donic BlueStar A1 Profi seit: 2011

Geboren: 23.06.1987 in Worms Größe: 1,83 Meter / Gewicht: 80 Kilo Spielstil: Linkshänder / Angriff / Shakehand Holz: Tibhar Code 8X Beläge: VH Tibhar Hybrid K3 / RH Evolution MX-D Profi seit: 2003 FLIP 2025/26 22 Patrick Baum Patrick „Patti“ Baum gehört ohne Frage zu den „großen Namen“ im deutschen Tischtennis: Junioren-Weltmeister 2005, Vizeeuropameister 2010/11, Deutscher Meister 2016 und mehrfacher Champions-League-Sieger – mit Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau. Seit 2021 steht der Linkshänder wieder beim TTC Zugbrücke Grenzau unter Vertrag - und er wird auch in der neuen Saison zum Kader der Westerwälder gehören. Zuletzt kam Baum aus gesundheitlichen Gründen nur selten in der Bundesliga zum Einsatz - seine Präsenz ist dennoch sehr wertvoll für das Team, egal ob im Training oder am Spieltag. Baum unterstützt die Mannschaft, wo er nur kann: als Spieler, aber auch als Mentor für die jungen Akteure. Seine Loyalität und Wertschätzung für Grenzau, aber auch die Dankbarkeit für seinen Platz im Bundesliga-Team sind spürbar. „Patrick habe ich immer als Spieler sehr geschätzt und als Mensch sehr gemocht“, sagt Slobodan Grujic. „Ich hatte ihn immer sehr, sehr gerne in der Mannschaft. Wir wissen alle, was Patrick spielen kann, wenn bei ihm alles in Ordnung ist. Ich freue mich sehr, dass er weiterhin bei uns bleibt – als Back‑up, und ich hoffe, dass er, wenn er spielt, uns helfen kann und seinen Weg zurück zum Topniveau findet. Das ist sehr wichtig für die Mannschaft.“ Baum bringt dem Team nicht nur Tiefe – er kann durchaus auch mal hochklassige Gegner überraschen. „Ich schätze Grenzau sehr und bin dankbar, weiterhin Teil des Bundesliga-Teams zu sein“, sagt der Routinier. „Wann immer ich helfen kann – im Training oder im Wettkampf – gebe ich alles. Wenn sich die Chance ergibt, möchte ich Impulse setzen und der Mannschaft helfen.“ Auch wenn er zuletzt nur selten zum Einsatz kam, ist seine Bedeutung für das Team ungebrochen. Für Trainer, Mitspieler und Fans bleibt er: ein Rückhalt – und eines der Grenzauer Gesichter.“ Erfahrener Rückhalt mit Herz für Grenzau

Slobodan Grujic Trainer will nächsten Schritt machen „Ich wünsche mir, dass wir es hier in Grenzau gemeinsam schaffen, eine Mannschaft aufzubauen, die eines Tages vielleicht sogar um die Play-offs spielt. Das halte ich nicht für unmöglich.“ Slobodan Grujic, seit Sommer 2021 Cheftrainer des TTC Zugbrücke Grenzau, geht mit dieser Hoffnung und einem klaren Ziel in seine fünfte Saison: den Klassenverbleib sichern – und gleichzeitig den nächsten Schritt in der Entwicklung seines Teams machen. Die vergangenen Jahre haben ihm gezeigt, wie schnell sich in der Bundesliga alles verändern kann. Verletzungen oder Krankheitsfälle eines Schlüsselspielers können die Kräfteverhältnisse sofort verschieben. Umso wichtiger ist es für den 52-Jährigen, dass alle Spieler ihre Stärken abrufen und gemeinsam wachsen. Besonders die Form von Maciej Kubik, die Integration von Neuzugang Martin Allegro und die Verfügbarkeit von Feng Yi-Hsin – abhängig von dessen internationalen Verpflichtungen – sind für Grujic Schlüssel, um erfolgreich zu sein. Trotz aller Herausforderungen erkennt Grujic eine positive Entwicklung. Über weite Strecken der vergangenen Jahre habe die Mannschaft gezeigt, dass sie in der Bundesliga bestehen kann – spielerisch, kämpferisch und als geschlossene Einheit. Phasenweise sei man „auf einem sehr guten Weg“ gewesen, doch Rückschläge wie der Ausfall wichtiger Akteure hätten den Rhythmus gebrochen. Entscheidend sei für ihn, dass das Team an diesen Erfahrungen wächst und daraus die Stabilität entwickelt, die für den Klassenverbleib nötig ist. Grujic schätzt die gestiegene Qualität der Liga, in der es keine schwachen Mannschaften gibt. Gerade das mache die Spiele für Fans so spannend. Und er ist überzeugt: Wenn sich seine Mannschaft gut einspielt, jeder Verantwortung übernimmt und das Teamgefühl weiter wächst, ist der Klassenverbleib realistisch – und vielleicht auch mehr. „Ich konzentriere mich voll auf Grenzau und suche jeden Tag nach Wegen, wie wir uns verbessern können. Die Hoffnung, dass wir hier gemeinsam etwas bewegen, gebe ich nicht auf.“ Trainer will nächsten Schritt machen Geboren: 24.08.1973 in Novi Sad / Serbien Größe: 1,79 Meter Trainer seit: 2009 FLIP 2025/26 24

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Grenzaus Seele für Verein und Tischtennisschule FLIP 2025/26 26 Anton Stefko Er gehört untrennbar zum Tischtennis-Standort Grenzau: Anton Stefko – seit über 43 Jahren fest mit dem Traditionsverein verbunden. Geboren am 30. August 1960 in der damaligen Tschechoslowakei, begann er mit neun Jahren Tischtennis zu spielen, schaffte es mit zwölf in die Jugendnationalmannschaft und wurde wenig später als jüngster Spieler aller Zeiten in der 2. Tschechischen Liga eingesetzt. Mit 17 stand er bereits im Herren-Nationalteam, gewann internationale Medaillen und war zeitweise die Nummer zwei seines Landes. Nach den German Open 1982 in Kiel entschied er sich, in Deutschland zu bleiben. Stationen führten ihn zu Spitzenteams wie Altena, Bad Hamm, Saarbrücken – und schließlich nach Grenzau. Hier feierte er als Spitzenspieler 1991 den Deutschen Mannschaftsmeistertitel. 1995 erwarb er die A-Lizenz als Trainer, leitete Nationalmannschaften und kehrte 2000 als Cheftrainer in den Westerwald zurück. Heute ist Stefko Co-Trainer des Bundesligateams und Leiter der Internationalen Butterfly Tischtennisschule Zugbrücke Grenzau. In dieser Doppelrolle gibt er Bundesliga-Profis taktische Impulse und gestaltet Unterricht für Teilnehmer aus aller Welt – vom Anfänger bis zum Leistungssportler. Seine Stärke: tiefes Fachwissen gepaart mit menschlicher Wärme. Ob im Trainingslager, während Kursen mit internationalen Gästen oder am Spielfeld- rand – Stefko versteht es, jeden individuell zu fördern und Leidenschaft zu wecken. Als Co-Trainer unterstützt er Chefcoach Slobodan Grujic bei der Vorbereitung auf Gegner und Spielsysteme. Seine Erfahrung aus über vier Jahrzehnten Brexbach-Tischtennis ist ebenso wertvoll wie seine klugen, oft spielentscheidenden Ratschläge. Stefko selbst sagt: „Grenzau ist für mich Heimat geworden – sportlich und menschlich. Ich durfte hier als junger Spieler wachsen, heute darf ich mein Wissen weitergeben.“ Mit seiner Mischung aus Professionalität, Herzlichkeit und jahrzehntelanger Verlässlichkeit ist Anton Stefko weit mehr als ein Trainer – er ist ein Stück Grenzauer Identität.

FLIP 2025/26 27 Geboren: 30.08.1960 in Turzovka/ Tschechoslowakei Größe: 1,90 Meter Trainer seit: 2000

BUTTERFLY Tischtennis-Schule Zugbrücke Grenzau Brexbachstraße 11-17, 56203 Höhr-Grenzhausen, Germany T + 49 2624 1050, info@zugbruecke.de In Grenzau wird seit über 50 Jahren ganz viel gespielt, gelernt und auch gelacht. Der perfekte Ort, um Urlaub und Tischtennis zu verbinden. Mit Anspruch. Und ganz viel Spaß. Klingt nach deinem Ding? Dann schau doch mal vorbei. Mehr Infos unter www.zugbruecke.de/tt bei uns hast du gut lachen.

FLIP 2025/26 29 Verlässliche Hände im Hintergrund Fitnesstipp von Jan speziell für Tischtennis-Spieler „Regelmäßige Schulter- und Rumpfkräftigung ist essenziell – gerade für Schlagkraft und Stabilität. Zwei Übungen: Einarmiges Schulterziehen mit Widerstandsband (15x pro Seite), und Plank mit abwechselndem Armheben – jeweils 30 Sekunden pro Seite. Integriert das ins Warm-up oder Cool-down, und ihr fühlt euch beweglicher, stärker und Verletzungen bleibt ihr fern.“ Physiotherapeut Jan Wisberg Seit mehr als 20 Jahren ist Jan Wisberg eine feste Größe im Team des TTC Zugbrücke Grenzau – und das im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Als Physiotherapeut sorgt er dafür, dass die Spieler körperlich fit, belastbar und schmerzfrei durch die Bundes- liga-Saison kommen. Was auf den ersten Blick unsichtbar bleibt, ist für den sportlichen Erfolg von immenser Bedeutung: Ohne gesunde Spieler keine Leistung – und ohne kompetente Betreuung keine gesunden Spieler. Jan Wisberg ist mehr als nur ein Begleiter bei Heimspielen. Er betreut die Spieler auch im Training, kümmert sich um individuelle Beschwerden und stellt sicher, dass Regeneration, Stabilität und Beweglichkeit stimmen. Ob akute muskuläre Probleme, präventive Behandlungen oder gezielte Mobilisation vor dem Spiel – Jan kennt die körperlichen Anforderungen des Tischtennissports und die individuellen Bedürfnisse der TTC-Akteure genau. „Jan ist ein absoluter Profi und ein wichtiger Teil unserer Mannschaft. Die Spieler vertrauen ihm, weil sie wissen, dass er im entscheidenden Moment da ist – fachlich stark, menschlich nah“, sagt Manager Markus Ströher. Auch Cheftrainer Slobodan Grujic hebt hervor, wie sehr die Spieler von seiner Arbeit profitieren: „Gerade in der intensiven Phase einer langen Saison ist es extrem wichtig, jemanden wie Jan an unserer Seite zu haben.“ Für Jan Wisberg ist die Arbeit mit Spitzensportlern eine besondere Aufgabe – mit viel Verantwortung, aber auch mit viel Nähe zum Team. Er ist mittendrin, wenn’s ernst wird: in der Kabine vor dem Spiel, am Spielfeldrand in der Pause, beim Aufwärmen oder Abkühlen danach. Dabei ist er nicht nur der Mann für Tape, Massage und Triggerpunktbehandlung – sondern auch jemand, der zuhört, motiviert und mit anpackt. Ob Rücken, Schulter oder Knie – mit Jan Wisberg weiß der TTC Grenzau die Gesundheit seiner Spieler in besten Händen. Verlässlich, erfahren, engagiert – Jan ist ein fester Bestandteil der TTC-Familie. Ein echter Teamplayer im Hintergrund, der seinen Job mit Leidenschaft macht – und damit einen wichtigen Teil zum Bundesligabetrieb in Grenzau beiträgt.

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FLIP 2025/26 31 Vorrunde Sa 30.08.2025 18 Uhr TSV Bad Königshofen (H) Mo 08.09.2025 19 Uhr Post SV Mühlhausen (H) So 14.09.2025 17 Uhr TTF LIEBHERR Ochsenhausen (A) So 21.09.2025 14 Uhr TTC OE C.-T.-S. Bad Homburg (A) Di 07.10.2025 19 Uhr TTC Schwalbe Bergneustadt (H) Sa 25.10.2025 18 Uhr Borussia Düsseldorf (H) Di 11.11.2025 18:30 Uhr SV Werder Bremen (A) Fr 14.11.2025 19 Uhr BV Borussia Dortmund (A) So 23.11.2025 17 Uhr 1. FC Saarbrücken (H) Mi 17.12.2025 19 Uhr ASC Grünwettersbach (A) Mo 22.12.2025 19 Uhr TTC RS Fulda-Maberzell (H) Rückrunde Mi 14.01.2026 19 Uhr TTF LIEBHERR Ochsenhausen (H) Sa 17.01.2026 15 Uhr TSV Bad Königshofen (A) So 25.01.2026 17 Uhr TTC Schwalbe Bergneustadt (A) Fr 30.01.2026 19 Uhr SV Werder Bremen (H) Di 10.02.2026 19 Uhr 1. FC Saarbrücken TT (A) So 15.02.2026 17 Uhr Post SV Mühlhausen (A) Mi 18.03.2026 19 Uhr TTC OE C.-T.-S. Bad Homburg (H) Mo 23.03.2026 19 Uhr TTC RS Fulda-Maberzell (A) Sa 28.03.2026 17:30 Uhr BV Borussia Dortmund (H) Mi 15.04.2026 18:30 UhrBorussia Düsseldorf (A) So 19.04.2026 15 Uhr ASC Grünwetterbach (H) Die Faszination Tischtennis live erleben Terminplan

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BeLa Sportfoto Danke Timo! Mit dem Rückzug von Timo Boll aus der Tischtennis-Bundesliga verabschiedet sich nicht nur ein Weltklassespieler, sondern ein Stück Sportgeschichte. Auch für uns beim TTC Zugbrücke Grenzau ist dieser Moment emotional – denn kaum ein Spieler hat unsere Wege so häufig und so intensiv gekreuzt wie Timo Boll. Seit seinen frühen Jahren bei Gönnern war er der Inbegriff eines Ausnahmetalents – jung, fokussiert, unangenehm für jeden Gegner. Bereits in den 2000er-Jahren trafen wir regelmäßig auf ihn, etwa als Grenzau 2002 den TTV Gönnern im Finale um die Deutsche Meisterschaft bezwang und diese zum sechsten Mal gewinnen konnte. Doch mit dem Wechsel zu Borussia Düsseldorf wurden die Duelle noch bedeutender. In den Playoffs, im Pokal oder in der regulären Saison – Timo Boll stand oft auf der anderen Seite, bereit, jedem Team seine Grenzen aufzuzeigen. Unvergessen bleiben knappe Spiele wie in den Saisons 2009/10 und 2010/11. Grenzau zog zwei Mal als Tabellenvierter in die Play-offs ein, der Finaleinzug schien greifbar – doch es war beide Male Timo Boll, der mit Düsseldorf den Traum platzen ließ. Seine Spiele gegen unsere Spitzenspieler hatten alles: Tempo, Taktik und Weltklasse. Für unsere jungen Talen- te war es Inspiration und Maßstab zugleich. Bis zu seiner letzten, der abgelaufenen Saison 24/25, waren Boll-Spiele in der Zugbrückenhalle immer ein besonderes Ereignis, mit einem Gegner, der nie arrogant auftrat, sondern stets mit Respekt. Wenn er gewann – was oft der Fall war – blieb er fair und freundlich. Auch wenn er verlor, war er sich nie zu schade, mit allen Fans ein Foto zu machen – teils weit bis nach Spielende. Für unsere Vereinsgeschichte war Timo Boll deshalb mehr als ein Gegner – er war ein sportlicher Maßstab, ein Spieler, an dem man wachsen konnte. Wir danken ihm für all die packenden Duelle, die Spannung, den Sportsgeist. Sein Abschied hinterlässt eine Lücke, die kaum zu füllen ist. Danke, Timo – du warst ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Eine Hommage an einen Ausnahmespieler

FLIP 2025/26 34 01 02 03 Qiu, Dang 2623 Källberg, Anton (SWE) 2618 Jha, Kanak (USA) 2528 Li, Yongyin (CHN) 2510 www.borussia-duesseldorf.de 01 Borussia Düsseldorf 02 Andras, Csaba (HUN) 2494 Yokotani, Jo (JPN) 2432 Ban, Ivor (CRO) 2397 TTC OE Bad Homburg 03 Togami, Shunsuke (JPN) 2598 Chirita, Iulian (ROU) 2470 Levenko, Andreas (AUT) 2415 Abiodun, Tiago (POR) 2391 Iizuka Kenzo, Leon (BRA) 2379 Pugna, Bogdan (ROU) 1798 TTF Liebherr Ochsenhausen

FLIP 2025/26 35 06 05 04 Ovtcharov, Dimitri 2581 Kao, Cheng-Jui (TPE) 2569 Groth, Jonathan (DEN) 2567 TTC Fulda-Maberzell Shinozuka, Hiroto (JPN) 2583 Walther, Ricardo 252059 2513 Apolonia, Tiago (POR) 2516 05 ASC Grünwettersbach Ueda, Jin (JPN) 2541 Steger, Bastian 2488 Bertelsmeier, Ande 2480 Habesohn, Daniel (AUT) 2464 Zeljko, Filip (CRO) 2437 06 TSV Bad Königshofen 04

FLIP 2025/26 36 Gerassimenko, Kiril (KAZ)2549 Falck, Mattias (SWE) 2540 Bertrand, Irvin (FRA) 2457 Aguirre, Marcelo (ITA) 2402 Tamas, Cristian (ROU) 1951 08 SV Werder Bremen Freitas, Marcos (POR) 2538 Mengel, Steffen 2520 Liao, Cheng-Ting (TPE) 2507 Ionescu, Ovidiu (ROU) 2504 Stumper, Kay 2492 09 Post SV Mühlhausen Duda, Benedikt 2541 Rassenfosse, Adrien (BEL)2488 Ruiz, Romain (FRA) 2470 de Nodrest, Leo (FRA) 2436 07 TTC Bergneustadt 07 08 09

FLIP 2025/26 37 Fan, Zhendong (CHN) 2782 Franziska, Patrick 2584 Jorgic, Darko (SLO) 2545 10 1. FC Saarbrücken Karlsson, Kristian (SWE) 2571 Lind, Anders (DEN) 2567 Nuytinck, Cedric (BEL) 2485 11 BV Borussia Dortmund Feng, Yi-Hsin (TPE) 2543 Kubik, Maciej (POL) 2446 Allegro, Martin (BEL) 2459 Mladenovic, Luka (LUX) 2412 12 TTC Zugbrücke Grenzau 12 11 10

401 km 273 km 180 km 94 km 202 km 225 km 423 km 205 km 136 km 81 km 266 km

FLIP 2025/26 39 Die Liga auf der Landkarte Joachim Deckarm Halle Halbergstraße 66121 Saarbrücken 06898 933026 fcs-tt@tibhar.de 1. FC Saarbrücken Brügmann Sporthalle Brügmannstr. 20 44135 Dortmund 0173 4121144 fadeev75@yahoo.de BV Borussia Dortmund Zugbrückenhalle Grenzau Brexbachstraße 11-17 56203 Höhr-Grenzhausen 02624 105435 info@grenzau.de TTC Zugbrücke Grenzau Borussia-Düsseldorf-Straße 1 40629 Düsseldorf 0211 99179-12 info@borussia-duesseldorf.com www.borussia-duesseldorf.de Borussia Düsseldorf Andras, Csaba (HUN) Wingert Sporthalle Seulberger Str. 79 61352 Bad Homburg 0175 5666511 sven.rehde@ttcoe.de TTC OE Bad Homburg Dr. Hans-Liebherr-Sporthalle Riedstrasse 44 88416 Ochsenhausen 07352 4348 mp@ttfo.de TTF Liebherr Ochsenhausen Hubtex-Arena Washingtonallee 12 36041 Fulda 0661 242463 frauenholz@stb-frohnapfel.de TTC Fulda-Maberzell Tischtenniszentrum ASC Grünwettersbach Thüringer Strasse 11 76228 Karlsruhe-Grünwettersbach 0721 459 66 laubner.mas@freenet.de ASC Grünwettersbach Shakehands-Arena Dreifachturnhalle Dr.-Ernst-Weber-Str.28 97631 Bad Königshofen 09523 501610 tischtennis@tsvbadkoenigshofen.de TSV Bad Königshofen Klaus-Dieter-Fischer-Halle Hermine-Berthold-Straße 20 28205 Bremen 0421 4986380 sgreber@gmx.de SV Werder Bremen LOTTO Thüringen Center Court Kristanplatz 10 99974 Mühlhausen 03601 851856 info@post-muehlhausen.de Post SV Mühlhausen Realschule Breiter Weg 8 51702 Bergneustadt 02261 949083 heinz.duda@online.de TTC Bergneustadt

TEAM 2025/26 ANTON STEFKO MARTIN ALLEGRO MACIEJ KUBIK FENG YI-H Höhr-Grenzhausen

6 HSIN SAM WALKER LUKA MLADENOVIC SLOBODAN GRUJIC

FLIP 2025/26 42 BIER PIZZA BOW LING Drei Sachen, die passen. Hausgebrautes Craftbeer und eine besondere Pizza. Plus Bowling – weil‘s Spaß macht. BREXX ist das junge Lokal im Tal. Das zweite X an der Brex. Ein cooles Trio in einer coolen Location. BREXX – Am Hotel Zugbrücke, Brexbachstraße 11-17 56203 Höhr-Grenzhausen, www.brexx-grenzau.de UND NACH DEM TRAINING? AB INS BREXX!

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FLIP 2025/26 44 TTBL und Turniere - die Termine der Profis

FLIP 2025/26 45 In der Saison 2024/25 standen die Spieler des TTC Zugbrücke Grenzau vor einer besonderen Herausforderung: Neben den intensiven Einsätzen in der Tischtennis-Bundesliga mussten sie zahlreiche weitere Verpflichtungen auf nationaler und internationaler Ebene erfüllen. Denn die Spiele in der TTBL machen nur einen Teil der Profikarriere eines Tischtennis- spielers aus – mindestens ebenso wichtig sind die Turniere, bei denen es um Punkte für die nationale und internationale Rangliste geht. Feng Yi-Hsin war dabei zweifellos der aktivste Akteur im Team: Mit 32 Einzeln in der Bundesliga und über 15 Turnierstarts weltweit bewies er nicht nur Ausdauer, sondern auch enorme Reisefertigkeiten und sportlichen Ehrgeiz. Zwischen Asien, Europa und Bundesliga-Alltag pendelnd, war sein Kalender kaum frei von Wettkämpfen. Auch Luka Mladenovic zeigte sich äußerst engagiert – mehr als 10 zusätzliche Turniere neben der Liga sprechen für seine konsequente Arbeit an der (inter-)nationalen Sichtbarkeit. Maciej Kubik hingegen wurde ab Januar von gesundheitlichen Problemen gebremst, kämpfte sich aber trotzdem noch zu fünf internationalen Einsätzen. Die Routiniers Patrick Baum (bereits seit mehreren Jahren international nicht mehr aktiv) und Samuel Walker, der nur noch sehr punktuell bei Turnieren an den Start geht, haben dagegen bei ihren Planungen etwas mehr Freiraum. Die enge Taktung des Terminplans führt immer wieder zu Überschneidungen zwischen Vereinsverpflichtungen und internationalen Turnieren. Für die Spieler bedeutete das: ständiges Reisen, kaum Regenerationszeit, und die Herausforderung, auf mehreren Ebenen konstant Leistung zu bringen. Dennoch bewältigten die Grenzauer Profis diese Doppelbelastung in der Vergangenheit mit großer Disziplin und werden auch in Zukunft ihr Bestes geben, sowohl in der TTBL als auch international erfolgreich zu sein. Neues Event-Format für Meisterschaft TTBL Final-Four 2025/26: Die Tischtennis Bundesliga präsentiert ab der Saison 2025/26 ein neues Format zur Ermittlung des Deutschen Meisters: Das TTBL Final-Four bildet ab dieser Saison den packenden Abschluss der Bundesliga-Saison und wird zur zentralen Bühne für die Entscheidung um den Deutschen Meistertitel. Am 30. und 31. Mai 2026 findet erstmals ein zentrales Final-Four-Event zur Ermittlung des Deutschen Mannschaftsmeisters statt – geplant in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt. Teilnahmeberechtigt sind die vier bestplatzierten Teams der Hauptrunde. Die Halbfinalspiele finden am Samstag, das Finale um die Deutsche Meisterschaft am Sonntag statt. Alle Begegnungen werden auf einem zentralen Centercourt ausgetragen – dies garantiert, dass jedes Spiel live und ohne Überschneidungen verfolgt werden kann.

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FLIP 2025/26 47 Am meisten freut sie sich auf die Spieltage. Dann ist sie mittendrin, hilft beim Aufbau, schaut, dass alles rechtzeitig bereitsteht und erlebt aus nächster Nähe, was das Publikum sonst nur von außen sieht. „Es ist spannend zu merken, wie viele Kleinigkeiten zusammenkommen, damit so ein Tag rund läuft.“ Schon nach kurzer Zeit hat sie das Gefühl, angekommen zu sein. „Alle sind sehr nett, deshalb habe ich mich gleich wohlgefühlt.“ Neben den organisatorischen Aufgaben wird Sarah auch im Training aktiv sein, Projekte unterstützen und eigene Ideen einbringen. Ihr Ziel für das Jahr? Möglichst viel mitnehmen, neue Erfahrungen sammeln – und vielleicht auch anderen Frauen Lust machen, sich in Grenzau zu engagieren. Der TTC möchte an dieser Stelle Josh Osgood herzlich für seine Zeit in Grenzau danken und wünscht Sarah Scherer ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr im Brexbachtal. Erste BFDlerin in Grenzau: Sarah Scherer übernimmt von Josh Osgood Herzlich Willkommen Mit Beginn der neuen Saison gibt es in Grenzau ein neues Gesicht hinter den Kulissen: Sarah Scherer, 20 Jahre alt, kommt aus Aalen und folgt auf Josh Osgood, der in der vergangenen Saison den Bundesfreiwilligendienst durchführte. Eine kleine Premiere bringt sie gleich mit – nach mehreren männlichen Vorgängern ist sie die erste Frau in dieser Position. „Ich will später unbedingt im Sport arbeiten. Da passt ein Jahr in einem Verein perfekt“, erzählt sie. Grenzau sei ihr sofort sympathisch gewesen, nicht zuletzt, weil sie schon vorher einige Spiele live verfolgt hatte und selbst seit Jahren Tischtennis spielt. Angefangen hat alles in der vierten Klasse. „Da gab es bei uns eine Tischtennis-AG. Der Trainer hat mich mehr oder weniger überredet, dabei zu bleiben“, sagt sie lachend. Heute ist sie froh über diesen Schritt und spielt seit einigen Jahren aktiv beim SV Lautern in Badem-Württemberg. Dort ist die Neu-Grenzauerin im Besitz einer Trainer-D-Lizenz und leitet in ihrem Heimatverein regelmäßig das Jugendtraining. Im Unterschied zu ihren Vorgängern verfügt Sarah zudem schon über Erfahrung im Berufsleben, denn sie hat bereits eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten abgeschlossen und anschließend das Abitur auf zweitem Bildungsweg gemacht.

Starke Entwicklung Die Saison 2024/25 war für unseren Nachwuchs ein Ausrufezeichen. Vier Jugendmannschaften mit insgesamt 20 aktiven Spielerinnen und Spielern trugen die Grenzauer Farben in Kreis-, Bezirks- und Verbandswettbewerben. Während die Teams III und IV auf Kreisebene wertvolle Matchpraxis sammelten, spielte die Zweite souverän in der Bezirksliga. Das Glanzlicht setzte die Erste Jugendmannschaft: In der Verbandsliga, der zweithöchs- ten Jugendliga überhaupt, erkämpfte sie sich einen herausragenden zweiten Platz – ein Ergebnis, das weit über die Region hinaus Beachtung fand. Auch individuell war der TTC-Nachwuchs bestens unterwegs. Bei den Einzelmeisterschaften 2024 feierten mehrere Grenzauer Titel in unterschiedlichen Altersklassen – unter anderem Anna Roggenbach (Mädchen 19) und Marvin Metternich (Jungen 19) – und spielten sich bis auf Bezirksebene nach vorn. Beim Jugend-Ranglistenturnier erreichten mit Marvin Metternich und Marlon Börnern gleich zwei Talente, die Verbandsendrangliste – ein doppeltes Qualitätssiegel für kontinuierliche Trainingsarbeit. Der wachsende Erfolg ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Strukturen und hohem Einsatz. Das Jugendtraining ist dreigeteilt: Nadine Deinert und Hannah Siry führen die Anfänger und Minis behutsam an Technik und Spielidee heran, Thomas Fusch formt die Mannschaftsspieler für den Wettkampf. Ergänzt wird das durch eine leistungsorientierte Gruppe, die zweimal wöchentlich je zwei Stunden unter der Leitung von Paul Koschay (Verbands- oberliga-Herren) und Betty Grujic (ehemalige serbische Natio- nalspielerin) trainiert. Diese Aufstellung ermöglicht individuelle Förderung, betont Stärken und beschleunigt Entwicklung – vom ersten Schupf bis zum taktischen Topspinwechsel. Der Blick nach vorn ist ambitioniert. Auch in der neuen Saison geht der TTC mit vier Jugendmannschaften an den Start. Nur eine spielt noch auf Kreisebene, die übrigen agieren bereits in Bezirks- und Verbandsspielklassen. Vorrangige Ziele: die „Neuen“ behutsam an den Mannschaftsbetrieb heranführen, die Klassen sichern – und oben anklopfen. Nach Platz zwei der Ersten in der Verbandsliga sind die Aufstiegschancen real. Das Trainingsangebot wird hervorragend angenommen, die Gruppen sind voll – und doch bleibt die Tür offen: Wer Lust hat, Teil der Grenzauer Jugend zu werden, findet Trainingszeiten auf der TTC-Homepage. Fragen beantwortet Jugendwartin Andrea Fusch gerne: andrea.fusch@icloud.com. Wir freuen uns auf euch! Wachsender Erfolg bei der Jugend FLIP 2025/26 48

FLIP 2025/26 50 Interessant! Tischtennis ist längst mehr als nur ein Pausenhof- oder Hobbykeller-Phänomen. Wer genau hinsieht, entdeckt den kleinen weißen Ball überall in der Popkultur. Im Kinofilm Forrest Gump (1994) wird Tischtennis sogar zur patriotischen Mission – Tom Hanks spielt sich mit stoischer Miene durch internationale Wettkämpfe und mitten ins Herz der Zuschauer. Auch Regisseur Quentin Tarantino zeigt sich ganz Tischtennis-affin: In Reservoir Dogs (1992) steht im Hintergrund eine Platte, auf der zwischendurch gespielt wird – ganz beiläufig, aber irgendwie ikonisch. Auf TikTok wiederum fliegen die Bälle in Zeitlupe, Rückwärtsflug oder direkt vom Kühlschrankdeckel – Trickshots sind hier fast schon eine eigene Kunstform. Ob in Serien wie The Office, in Memes oder in Musikvideos: Tischtennis hat sich still und leise in die Popkultur eingeschlichen – mal als Running Gag, mal als echter Hingucker. Und vielleicht ist genau dies das Geheimnis: Einfach, schnell, überall möglich – und immer ein bisschen cooler, als man denkt! Schon gewusst? Da ist er endlich! Der TTC-Schal. Häng ihn bei unseren nächsten Spielen oder einfach so um! Erhältlch bei unseren Heimspielen an der Kasse oder im Onlineshop des Hotel Zugbrücke Grenzau für € 19,-

FLIP 2025/26 51 Promis und ihr Hobby Viele Prominente schätzen Tischtennis als sportlichen Ausgleich – oft überraschend abseits der Öffentlichkeit. International gilt etwa Schauspielerin Susan Sarandon als bekannteste Botschafterin: Sie gründete sogar die Ping-Pong-Bar-Kette SPiN und nutzt ihre Leidenschaft für Charity-Projekte. Auch Justin Bieber hat eine Vorliebe für schnelle Ballwechsel und soll bei Konzerten regelmäßig Backstage einen eigenen Tisch fordern. Daniel Radcliffe spielte während der Harry Potter-Drehs regelmäßig gegen Co-Star Rupert Grint, während Comedy-Größen wie Will Ferrell, Steve Carell oder Kevin Hart ebenfalls bekennende Fans sind. Selbst Serena Williams und Roger Federer zeigen, dass auch Tennis-Stars am kleinen Tisch glänzen können. Die Spielstätten der TTBL und ihre Zuschauerkapazitäten 1. Jo Deckarm Halle (Saarbrücken) 1920 Plätze 2. ARAG Centercourt (Düsseldorf) 1100 Plätze 3. Burstenhalle (Bergneustadt) 1100 Plätze 4. Brügmann Sporthalle (Dortmund) 1000 Plätze 5. Shakehands-Arena (Bad Königshofen) 850 Plätze 6. Hubtex-Arena (Fulda) 850 Plätze 7. Zugbrückenhalle (Grenzau) 750 Plätze 8. Klaus-Fischer-Halle (Bremen) 700 Plätze 9. Hans-Liebherr-Halle (Ochsenhausen) 669 Plätze 10.Wingert Sporthalle (Bad Homburg) 650 Plätze 11. TT-Zentrum Karlsruhe (Grünwettersbach) 500 Plätze 12. LOTTO Thüringen Court (Mühlhausen) 426 Plätze Werde Einlaufkind beim TTC Zugbrücke Grenzau! Ihr möchtet mit eurem Verein ein ganz besonderes Erlebnis teilen? Dann werdet Einlaufkinder bei einem Heimspiel des TTC Zugbrücke Grenzau in der Tisch- tennis-Bundesliga! Wir suchen tischtennisbegeisterte Kinder, die gemeinsam mit unseren Profis unter dem Applaus der Fans in die Zugbrückenhalle einlaufen und so Teil der Bundesliga-Atmosphäre werden. Ob Sportverein, Schulklasse oder Jugendgruppe – wir laden alle Vereine der Region ein, ihren Kindern dieses besondere Erlebnis zu ermöglichen. Die Stars hautnah erleben, die besondere Stimmung vor dem Spiel spüren und im Rampenlicht stehen – ein unvergesslicher Moment für alle Beteiligten! Interesse geweckt? Dann sucht euch ein Heimspiel aus und meldet euch anschließend ganz unkompliziert bei uns – per E-Mail an unsere Geschäftsstelle (info@grenzau.de) oder schreibt uns direkt auf Instagram (@ttcgrenzauofficial). Wir freuen uns auf Euch! Entspannt anreisen: Shuttle- Service zu allen Heimspielen Der TTC Zugbrücke Grenzau bietet seinen Fans und Besuchern einen besonderen Service an: Zu allen Heimspielen steht ein kostenloser Bus-Shuttle bereit, der für eine entspannte An- und Abreise sorgt. Startpunkt ist der Rastal-Parkplatz in Höhr-Grenzhausen, wo ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Von dort fährt das Shuttle 1,5 Stunden vor Spielbeginn in regelmäßigen Abständen direkt zur Zugbrückenhalle in Grenzau – ganz ohne Stress bei der Parkplatzsuche vor Ort. Damit soll zur spürbaren Entlastung der teils ange- spannten Parksituation im Brexbachtal beigetragen werden. Nach Abpfiff müssen sich die Zuschauer nicht beeilen: Der Shuttle fährt so lange, bis alle Fahrgäste wieder sicher bei ihren Autos am Rastal-Parkplatz angekommen sind. Außerdem erinnert der TTC kurz vor jedem Heimspiel noch einmal an diesen Service, damit niemand die bequeme Anreise verpasst.

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FLIP 2025/26 53 Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Wir haben für uns Handlungsfelder und Ziele in einer verankert! Jetzt informieren unter: www.westerwaldbank.de/nachhaltigkeit Nachhaltigkeitsstrategie Morgen kann kommen. Wir machen den Weg frei. Occhio store by HAU LICHTDESIGN Am Gewerbepark 13 56323 Waldesch Tel. 02628 -7255 101 HAU LICHTDESIGN im Stilhaus Im Metternicher Feld 36 56072 Koblenz hau-lichtdesign.de occ_PA_Luna_pura_Sunset_Hau_Lichtdesign_90x265_und_182x125_250625_isc.indd 2 25.06.25 15:43 Volkswagen zu TOP-Preisen und Audi Service der Extraklasse. In familiärer Atmosphäre nehmen wir uns gerne Zeit für Sie! Wir putzen jeden von der Platte! Satz und Sieg für unsere Kunden! Löhr Automobile GmbH Auf der Haide 28 56203 Höhr-Grenzhausen Tel.: (0 26 24) 94 03-0 www.loehrgruppe.de löhr gruppe 1892 LAH_AZ_Tischtennis_90x110.indd 1 13.08.12 13:02

FLIP 2025/26 54 Pokal 25/26 Deutscher

Grenzau im Pokal: Lust auf das nächste Kapitel Wenn der Deutsche Tischtennis-Pokal in die Saison 2025/26 startet, ist der TTC Zugbrücke Grenzau mit klarer Zielsetzung dabei. Der Verein zählt zu den erfolg- reichsten Pokal‑Klubs des Landes: viermal Deutscher Pokalsieger, darunter 1986/87, 1992/93 und 2000/01 sowie 2005/06 – Höhepunkte einer langen Pokal- tradition. Das unvergessene Triple 1987 – Meisterschaft, Pokal und Europapokal in einem Jahr – bleibt bis heute markanter Meilenstein. Höchste Zeit, nach langer Zeit mal wieder ein neues Pokal-Kapitel zu schreiben! In der Saison 2025/26 startet die Pokalsaison für Grenzau auswärts beim Sieger der Vorrunden-Gruppe 1, dem TTC indeland Jülich. Am Mittwoch, 10. September 2025, 19:30 Uhr beginnt die Partie um den Platz ins Achtelfinale. „Im Pokal gelten nun Mal besondere Gesetze“, packt Cheftrainer Slobodan Grujic einen Klassiker aus. „Wir dürfen gegen Mannschaften aus niedrigeren Ligen nicht stolpern, müssen wach und hoch konzentriert sein. Aber klar ist auch: Gelingt es uns, die erste Hürde zu nehmen, dann wollen wir im Gegenzug versuchen, die stärker einzu- schätzenden Teams zum Stolpern zu bringen. Natürlich darf man immer auch ein bisschen davon träumen, es ins Final Four zu schaffen – das tun auch wir. Schließlich sind es bis dahin nur zwei Siege.“ Die Pokalgeschichte des TTC zeigt: Wenn bei Grenzau alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen, sind Überraschungen möglich. Auch wenn seit 2006 kein Pokalsieg mehr gelungen ist, bleibt der Wille hoch, es zumindest wieder unter die besten Teams zu schaffen und alle zu überraschen. „Bei allen Wünschen, die wir so haben, werden wir nicht den Fehler machen, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen“, sagt Manager Markus Ströher. „Wir sind in den vergangenen Jahren auch schon im Achtelfinale an einem Zweitligisten gescheitert. An einem guten Tag ist der Underdog immer in der Lage, den Favoriten auf dem falschen Fuß zu erwischen. Aber unser Anspruch muss es natürlich sein, den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen und dort vielleicht auf ein Heimspiel in der Zugbrückenhalle zu hoffen.“ Die Fans dürfen in jedem Fall gespannt sein: Pokalduelle bedeuten Atmosphäre, Nervenkitzel und die Chance auf große Geschichten. Ob frühzeitig gegen Underdogs, später gegen Größen der Liga – der Pokal bleibt ein Wettbewerb, bei dem jeder Satz den Unterschied machen kann. Grenzaus Mission: nicht nur mitspielen, sondern auch positiv überraschen.

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