FLIP - Saisonmagazin 2021/22
Nichts geht über den persönlichen Kon- takt, nichts geht über ein Lächeln im Vorbeigehen, ein kurzer Klapps auf die Schulter, Smalltalk am Pommes-Stand – doch was tun, wenn Corona uns all das nimmt? Die vergangene Saison war eine schmerz- hafte für alle, die gerne soziale Kontakte pflegen. Im „normalen“ Leben, im Beruf, in der Freizeit – Corona veränderte für viele Monate unser Miteinander. Geblieben waren Alternativen, die in dieser schwe- ren Zeit an Wichtigkeit gewonnen haben: Soziale Netzwerke! Auch der TTC ist auf unterschiedlichen Plattformen aktiv. Das half ein wenig durch die schwere Zeit! „Wir haben die Zuschauer in der Hal- le und die vielen kleinen Begegnungen extrem vermisst“, sagt Alexander Tie- mann, Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Tischtennis-Bundesligisten und zu- gleich Social-Media-Experte des Vereins. „Natürlich haben wir versucht, auf unter- schiedlichen Wegen in Kontakt zu bleiben und den Fans ein bisschen mehr vom TTC zu geben – wenn auch „nur“ virtuell. Aber wir wollten einfach zeigen, dass wir da sind. Und wir wollten den Dialog mit unse- ren Freunden, Fans und Sponsoren nicht verlieren.“ Besonders aktiv ist der Verein auf den beiden Plattformen Facebook und Ins- tagram – hier finden auch die meisten Interaktionen mit Followern statt. Zusätz- lich werden nun auch immer öfter Inhalte auf den Youtube-Kanal des Vereins hoch- geladen. Die kurzen Videos und Postings auf den Plattformen geben einen span- nenden Einblick in den Bundesliga-Alltag – nicht nur an Spieltagen, sondern auch abseits des TTBL-Geschehens rund um die Partien oder die Trainingseinheiten. Gewinnspiele und Mitmach-Aktionen be- wegen die Fans und Freunde zusätzlich, in der virtuellen Welt mit dem TTC in Kon- takt zu bleiben. „Social Media war schon vor Corona und wird auch nach Corona eine wichtige Möglichkeit sein für den TTC mit seinen Anhängern zu kommunizieren“, sagt Tiemann. „Die virtuelle Welt ist nun mal eine, in der es viel Raum für Begegnun- gen und Austausch gibt. Wir als Grenzau werden da weiterhin sehr aktiv sein. Aber genauso sehr freuen wir uns auch wieder auf den persönlichen Kontakt in der Halle. Das hat uns allen so sehr gefehlt!“ NAH DRAN – VIRTUELL UND LEBENDIG 37
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