Die neue Saison beginnt für den Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau gleich mit hochkarätigen Gegnern – das Team um Trainer Anton Stefko muss vom ersten Ballwechsel an in Topform sein. Dies gilt nicht nur für den Bundesliga-Auftakt, sondern auch für den Start der Champions League.
Zum ersten Spiel der neuen Saison reist der TTC am Sonntag, 29. August, in
den hohen Norden. Die Partie beim SV Werder Bremen beginnt um 16 Uhr. „Bremen
hat sich mit dem rumänischen Topspieler Adrian Crisan, der früher in
Ochsenhausen gespielt hat, enorm verstärkt“, sagt TTC-Präsident Manfred
Gstettner. „Sie zählen in der neuen Saison zu den Play-off-Kandidaten.“ Doch
dazu zählen auch die Westerwälder. „Unsere Mannschaft mit den Neuerwerbungen
Robert Gardos und Kenji Matsudaira wird in diesem Jahr höher gehandelt und
zählt sicherlich auch zum Kreis der Kandidaten für einen Play-off-Platz“, sagt
Gstettner.
Dem schweren Auswärtsspiel in Bremen folgt nur eine Woche später ein echtes
„Hammer-Wochenende“ für Grenzau. Am Freitag, 3. September, geht es um 19.30 Uhr
in der heimischen Zugbrückenhalle in der Champions League gegen das neue
Spitzenteam Fakel of Gazprom Orenburg aus Russland mit Stars wie Vladimir
Samsonov und Dimitrij Ovtcharov. Und am Sonntag, 5. September, empfängt der TTC
um 15 Uhr den TTC RS Fulda-Maberzell. „Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch
gegen dieses hessische Spitzenteam um Abwehrass Wang Xi und Altmeister Jan-Ove
Waldner“, sagt Gstettner über den Bundesliga-Konkurrenten, der sich ebenfalls
für die Champions League qualifiziert hat.