AKTUELL TEAM LIGA TERMINE AMATEURE HOTEL ZUGBRÜCKE/
TT-SCHULE
 
   BUNDESLIGA-PRESSEDIENST  
 
 
Duell der Dienstags-Sieger in Fulda, Grenzau unter Druck

Freitag, 19:30 Uhr: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell - TTC indeland Jülich

Fulda ist nicht nur die Mannschaft der Stunde, sondern der gesamten bisherigen Saison. Die Play-Offs scheinen unter normalen Umständen fast schon in trockenen Tüchern, vorausgesetzt, es kommt nicht noch zu einem längeren „Durchhänger“. Zu erwarten ist das aber nicht bei Spielern wie den stets auch kämpferisch vorzüglichen Wang Xi und Robert Svensson sowie einem Jan-Ove Waldner, der eigentlich in der Rückrunde zeigen sollte, dass er auch mit 44 Jahren noch immer ordentliches Bundesligaformat hat. Nach dem 3:1 in Biberach sieht es jedenfalls richtig gut aus für die Osthessen, von denen nun gegen „Underdog“ Jülich ein Pflichtsieg erwartet wird. Aber Achtung, Yang Zi zeigte sich gegen allerdings enttäuschende Grenzauer richtig gut in Form und auch Marcos Freitas schien fast wieder der Alte zu sein. Zudem hatte Loic Bobillier immerhin Lucjan Blaszczyk am Rande einer Niederlage. Wer Jülich also auf die leichte Schulter nimmt, den bestraft das Leben. Unter normalen Umständen, sofern es in dieser so extrem ausgeglichenen Liga überhaupt einen Zustand der Normalität gibt, sollten die Gastgeber allerdings nach der Partie auf stolze 18:4 Zähler blicken können.

Maberzells Vereinschef Stefan Frauenholz bemüht sich, die Euphorie etwas herunterzufahren: "Wir haben die Play-Offs trotz der günstigen Tabellensituation noch lange nicht erreicht und sind auch vor Jülich auf der Hut. Wenn die Jülicher Grenzau schlagen können, können sie auch uns gefährlich werden. Besonders der Einser ist stark. Die Chancen, dass Jan-Ove Waldner nach seiner Verletzung wieder mitspielen kann, stehen recht gut." Jülichs 30-jähriger Trainer Johannes Dimmig möchte die Erwartungen nach dem Überraschungssieg vom Dienstag nicht zu sehr hochschrauben: „Wir freuen uns auf die tolle Stimmung in Fulda und wollen diesmal besser aussehen als noch im Hinspiel, das wir mit 1:3 verloren haben. Gegen einen für uns übermächtigen Wang werden wir nicht viel ausrichten können. Es ist für jeden klar, welche Spiele wir vorher gewinnen müssen, um ins Doppel zu kommen.“

 

Sonntag, 15:00 Uhr: TTC Zugbrücke Grenzau – SV Plüderhausen

Die Alarmglocken schrillen im ansonsten eher beschaulichen Westerwald nach zwei Schlappen ausgerechnet gegen Abstiegsanwärter – im noch taufrischen Jahr 2010 hat das Zugbrücken-Team noch keinen sportlichen Glanz ausgestrahlt. Im Gegenteil: Man läuft Gefahr, in kürzester Zeit das gegen die Wand zu fahren, was man zuvor in überzeugenden vier Monaten erspielt hat, als eigentlich keiner Zweifel hegte, dass die Vergabe der Play-Off-Plätze ohne Grenzau diesmal undenkbar sein würde. Kurz gesagt: Man muss wieder in die Erfolgsspur gelangen, bevor sich das Zwischentief zu einer handfesten Negativspirale ausweitet. Gegen Plüderhausen, die Überraschungsmannschaft der Saison 2008/09, soll der Knoten platzen. Doch die Schwaben - in Grenzau womöglich ohne Ex-Weltmeister Persson - kämpfen selbst darum, in einer bislang bescheiden verlaufenen Saison endlich in ein ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Man hat nicht mehr Punkte auf der Habenseite als Schlusslicht Jülich und steckt zunächst einmal im Abstiegskampf - dies möchten die Remstaler natürlich schnellstmöglich ändern und am Sonntag im Westerwald ein erstes Ausrufungszeichen im Jahr 2010 setzen. Eine im Vorfeld völlig offene Partie steht an. Klar ist nur, dass sich beim Verlierer die Krise verschärfen wird, während der Sieger auf einen ordentlichen Verlauf der zweiten Saisonhälfte hoffen darf.

Grenzaus Präsident Manfred Gstettner nimmt kein Blatt vor den Mund und fordert einen Sieg: „Gegen Plüderhausen muss die Wende kommen, sonst werden wir nach unten durchgereicht. Besonders Patrick Baum hat zuletzt oft enttäuscht und entscheidende Spiele gegen schwächere Gegner verloren. Ohne eine optimale Vorbereitung und Konzentration auf die jeweiligen Gegner in der DTTL kann man nicht viel gewinnen.“ Auch Coach Michele Comparato sieht sein Team unter Zugzwang: „Nun stehen wir schon etwas mit dem Rücken zur Wand und müssen dringend gegen Plüderhausen punkten, um für die nächsten Spiele - dem ETTU-Cup-Match bei Bogoria Grodzisk und dem DTTL-Highlight gegen Düsseldorf in Koblenz - wieder Aufwind zu bekommen und in die Erfolgsspur zurückzukehren.“ Ulrich Engele will natürlich seine Remstaler am Sonntag jubeln sehen, räumt aber eine etwas schwierige Konstellation ein: „Nachdem Grenzau jetzt gegen beide Klubs verloren hat, die hinter uns in der Tabelle standen und auch noch stehen, aber mit den gleichen Pluspunkten, stehen wir natürlich etwas unter Druck, es Hanau und Jülich gleichzutun. Ob uns dies allerdings gelingen wird, steht auf einem anderen Blatt.“ Der SVP-Sportkoordinator verspricht jedenfalls: „Wir werden hart darum kämpfen.“ Leichte Sorge bereitet Engele die Aufstellung: „Ob Jörgen Persson zur Verfügung steht, ist derzeit noch ungewiss. Ansonsten wird Paul Drinkhall zusammen mit Kara und Jakub spielen und auch ihm ist ja durchaus zuzutrauen, dass er den einen oder anderen Gegner schlagen kann - wir werden sehen.“

DTTL-Mediendienst; Dr. Stephan Roscher

 
 
 
 
 
TRAINING VORSTAND ANFAHRT HISTORIE LINKS IMPRESSUM NEWSLETTER